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München
26.11.2016

Schreckmoment in der Staatskanzlei: Seehofer erleidet Schwächeanfall

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer CSauf dem Tag der offenen Tür im Landtag in München Bayern.
Foto: Matthias Balk, dpa

Ein "kurzes Unwohlsein", danach geht es gleich weiter: Bei einer Bürgersprechstunde wird Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer von einem Schwächeanfall gestoppt.

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (67) hat bei einer Veranstaltung mit Bürgern in der Münchner Staatskanzlei einen kurzen Schwächeanfall erlitten. Der CSU-Chef habe bei der Bürgersprechstunde am Samstag ein "kurzes Unwohlsein" gehabt und sich hinsetzen müssen, sagte ein Sprecher der Staatskanzlei. Danach habe der CSU-Chef aber die Veranstaltung wie geplant fortsetzen können.

"Es geht ihm gut", sagte der Sprecher weiter. Seehofer sei in den vergangenen Tagen leicht erkältet gewesen. Zunächst hatte die "Süddeutsche Zeitung" über den Schwächeanfall Seehofers bei dem Tag der offenen Tür in der Staatskanzlei berichtet.

Am Sonntag durfte sich Seehofer über eine Verschnaufpause freuen. Es seien "keine öffentlichen Termine" geplant gewesen, sagte der Sprecher der Staatskanzlei.  

Erst im Januar hatte der CSU-Chef in Wildbad Kreuth vor den CSU-Landtagsabgeordneten einen Schwächeanfall gehabt. Seehofer habe sich plötzlich am Rednerpult festhalten müssen, berichteten damals Teilnehmer. Er sei gestützt und zu seinem Platz geführt worden, von dort aus redete der Ministerpräsident im Sitzen weiter.

Im vergangenen Sommer hatte Seehofer bei der Neuinszenierung der etwa vierstündigen Oper "Tristan und Isolde" bei den Bayreuther Richard-Wagner-Festspielen über gesundheitliche Probleme geklagt. Er verbrachte daraufhin eine Nacht zur Sicherheit in einem Krankenhaus. Den Staatsempfang in Bayreuth musste Seehofer deshalb absagen.

Im Jahr 2002 war Seehofer lebensgefährlich erkrankt: Wegen einer Herzmuskelentzündung musste er lange auf einer Intensivstation behandelt werden. Er fiel damals mehrere Monate aus. dpa

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