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München
21.03.2016

Seehofer: Debatte um Nachfolge "eingefroren"

Für CSU-Chef Seehofer ist klar: Über seinen Nachfolger wird erst einmal nicht gesprochen. Ilse Aigner sieht das anders - sie will nach 2018 sein Amt übernehmen.
Foto: Peter Kneffel (dpa)

Ilse Aigner meldet ihren Machtanspruch für die Zeit nach 2018 an - doch Seehofer gibt sich gelassen. Er sei friedlich und die Frage nach seinem Nachfolger erst einmal eingefroren.

Eigentlich hatte CSU-Chef Horst Seehofer die Debatte über seine Nachfolge für "eingefroren" erklärt - doch dann kam Ilse Aigner (CSU): Auf Nachfrage sagte die Wirtschaftsministerin unserer Zeitung am Freitag etwas, was sie noch nie öffentlich gesagt hat: „Ich glaube, dass ich es könnte, ich glaube, dass es Bayern guttun würde.“ Einschränkend fügt sie hinzu: „Ich kämpfe dafür aber nicht ohne Rücksicht und mit allen Mitteln. Und ich weiß nach wie vor, dass es wichtigere Dinge gibt: Gesundheit, Freunde, Grundsätze. Ich springe nicht von der Brücke, wenn ich es nicht werde.“

Seehofer steht der Konkurrentin gelassen gegenüber

Seehofer aber gibt sich am Montag entspannt. Er sei "relaxed, gelassen, tolerant, friedlich", sagte er vor einer Sitzung des CSU-Präsidiums in München. "Bei mir im Keller steht ein Gefrierschrank, da liegt diese Frage", bekräftigte Seehofer erneut - und fügte hinzu: "Wir haben jetzt in den letzten Tagen erlebt: Wenn Sie etwas einfrieren, dauert es eine gewisse Zeit, bis Sie den Gefrierpunkt erreicht haben - aber wir haben ihn jetzt erreicht." dpa/lby/AZ

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