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München
03.03.2020

Streit um Hund in U-Bahn: Mann zückt Taschenmesser

Die Polizei stoppte die U-Bahn vorübergehend an der Station Dietlindenstraße.
Foto: Friso Gentsch, dpa (Symbolbild)

Bei einem Streit wegen eines Hundes in einer Münchner U-Bahn hat ein Mann seinen Kontrahenten mit einem Taschenmesser leicht verletzt.

"Am Dienstagvormittag kam es zu Streitigkeiten zwischen zwei Personen - ausgelöst durch einen Hund", sagte ein Polizeisprecher. Einer der Kontrahenten habe dabei ein Taschenmesser eingesetzt und dem Opfer eine oberflächliche Schnittverletzung zugefügt. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht, der Täter festgenommen. Nähere Angeben zu den beiden machte die Polizei zunächst nicht. 

Der Vorfall mitten im Berufsverkehr hatte zunächst für Aufregung gesorgt, da die Polizei sowie Mitarbeiter des Bahn-Sicherheitsdienstes mit mehreren Einsatzkräften anrückten und die U-Bahn an der Station Dietlindenstraße vorübergehend gestoppt wurde. "Das war aber alles halb so wild", sagte der Polizeisprecher. "Auch die Verkehrsbehinderung bei der U-Bahn war nach kurzer Zeit wieder vorbei." Mehrere Medien hatten zuvor über den Fall berichtet. (dpa/lby)

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