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München
24.09.2019

Verstärkerzüge der Münchner S-Bahn werden wieder aufgestockt

Bis Dezember sollen bei den Linien S3 und S8 die sogenannten Verstärkerzüge entfallen, die in der Hauptverkehrszeit den Fahrplan auf einen 10-Minuten-Takt verdichten.
Foto: Frank Leonhardt, dpa (Archiv)

Die Deutsche Bahn will für einen regelmäßigeren Zugbetrieb bei der Münchner S-Bahn sorgen - mit neuen Fachkräften und einer Million Euro.

Mit einem Sonderfonds in Höhe von einer Million Euro und neuen Fachkräften will die Deutsche Bahn (DB) wieder für einen regelmäßigeren Zugbetrieb bei der Münchner S-Bahn sorgen. Vom 21. Oktober an soll das ausgedünnte Angebot an Taktverstärkerzügen nach und nach verbessert werden.

Spätestens ab dem Fahrplanwechsel im Dezember solle dann wieder der Regelfahrplan gelten, sagte Berthold Huber vom Vorstand der Deutschen Bahn am Dienstag in München nach einem Spitzengespräch mit bayerischen Ministern. Verkehrsminister Hans Reichhart (CSU) begrüßte die Pläne: "Für uns ist das Wichtigste, dass die Züge fahren und wir ein zuverlässiges Netz haben". Schließlich habe der Freistaat das auch so bestellt. 

S-Bahn München: Derzeit entfallen Züge zur Hauptverkehrszeit

Derzeit entfallen auf den Linien S3 und S8 die sogenannten Verstärkerzüge, die den Fahrplan zur Hauptverkehrszeit auf einen 10-Minuten-Takt verdichten. Üblich sind sonst 20 Minuten oder mehr. Auch bei der S2 und der S20 entfallen einzelne Züge. Der Grund: Die DB hat momentan rund 30 S-Bahn-Züge zu wenig, weil sich diese in der Werkstatt befinden.

Ab dem 21. Oktober sollen 20 Prozent der ausfallenden Taktverstärker wieder fahren, ab Mitte November die Hälfte. Spätestens zum Fahrplanwechsel im Dezember soll Normalbetrieb herrschen. Unter anderem Staatsregierung, Kommunalpolitiker und der Landesschülerrat hatten die Pläne massiv kritisiert. (dpa/lby)

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