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MVG-Warnstreik

14.06.2018

Nach Streik: U-Bahnen fahren wieder

Am Donnerstag gab es Warnstreiks in München. Zahlreiche U-Bahnen, Busse und Trams fielen aus.
Bild: Alexander Heinl, dpa

Streiks im Münchner Nahverkehr: Um 8 Uhr nahmen die MVG-Mitarbeiter ihre Arbeit wieder auf. Es kommt noch zu vereinzelten Verzögerungen im Fahrplan.

Hunderttausende Münchner mussten heute ohne Bus, Tram und U-Bahn zur Arbeit oder in die Schule kommen. Die Gewerkschaft Verdi hatte die Mitarbeiter der Münchner Verkehrsgesellschaft MVG zu einem Warnstreik am Morgen aufgerufen, um ihre Tarifforderungen durchzusetzen.

Von vier bis acht Uhr fuhren gar keine U-Bahnen, bei den Straßenbahnen gab es massive Einschränkungen, und rund die Hälfte der Stadtbusse fiel aus, sagte MVG-Sprecher Matthias Korte. Um 8 Uhr wurde der U-Bahnbetrieb wieder aufgenommen. Wie der MVG mitteilt, fahren die Züge auf nahezu allen Linien wieder im 10-Minuten-Takt. Verzögerungen gibt es aktuell (Stand 9.15 Uhr) nur noch bei der Linie 7. Auch bei Tram und Bus kann es in Einzelfällen noch zu größeren Verspätungen kommen. Die Linie 147 werde derzeit nicht bedient.

S-Bahn und Regionalbusse waren von dem Streik nicht betroffen. Der MVG informiert auf seiner Website über die aktuellen Lage. Fahrgäste werden auch über Anzeigetafeln und Durchsagen an den Haltestellen informiert.

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Verdi will sieben Prozent mehr Lohn für Angestellte im Nahverkehr

Bereits am Mittwoch hatte es Warnstreiks im Nahverkehr in Augsburg,  Regensburg und Amberg gegeben. Der Kommunale Arbeitgeberverband hat für die 6300 Beschäftigten der Nahverkehrsbetriebe in Bayern 7,5 Prozent mehr Einkommen bei 30 Monaten Laufzeit angeboten. Verdi fordert 7,0 Prozent für zwölf Monate Laufzeit sowie mehr Freizeit. Die dritte Verhandlungsrunde ist am Freitag in Nürnberg angesetzt.

Busfahrer verdienten als Berufsanfänger rund 2600 Euro, mit längerer Berufserfahrung etwa 3200 Euro im Monat, sagte Gewerkschaftssekretär Franz Schütz. "Die Belastung bei den Beschäftigten in München ist sehr hoch, deswegen wollen wir Regelungen zur Entlastung mit dem Arbeitgeber vereinbaren." (dpa)

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