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Region

17.10.2017

Nach Übergriffen von Flüchtlingen: "Für manche sind Frauen nichts wert"

Asylhelfer aus der Region haben festgestellt, dass das Frauenbild männlicher Flüchtlinge oft ein Problem ist.
Bild: Sebastian Kahnert, dpa (Symbol)

Die Zahl der Sexualstraftaten ist gestiegen. Immer wieder werden Flüchtlinge beschuldigt. Asylhelfer aus der Region verraten, wo sie Probleme sehen. Und was Lösungen sein könnten.

Vöhringen, im August: Ein Mann zerrt eine 16-Jährige in ein Gebüsch und berührt sie unsittlich. Die Polizei nimmt einen Asylbewerber aus Mali fest. Augsburg, im Mai: Ein Mann packt eine Joggerin und drückt sie zu Boden, die junge Frau kann sich losreißen und flieht. Die Polizei nimmt einen Asylbewerber aus Afghanistan fest. Fälle wie diese lösen Angst in der Bevölkerung aus.

Wie steht es um das Frauenbild der Flüchtlinge?

München, Mitte September: Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann legt Zahlen vor, nach denen die Zahl der Vergewaltigungen durch Zuwanderer im ersten Halbjahr 2017 fast doppelt so hoch war wie im Vorjahreszeitraum. Eine gute Woche später rudert der Minister zurück: Ein Grund für den dramatischen Anstieg sei eine Verschärfung des Sexualstrafrechts. Seither zählen auch sexuelle Übergriffe und sexuelle Nötigung statistisch gesehen als Vergewaltigung. Doch wie ist die Situation nun wirklich? Wo liegen die Probleme? Wie steht es um das Frauenbild der Flüchtlinge? Wir haben Asylhelfer gebeten, uns ihre Erfahrungen zu schildern.

Ingrid Strohmayr ist Asylkoordinatorin der Stadt Stadtbergen im Kreis Augsburg, wo etwa 220 Flüchtlinge leben. Dort veranstalteten die Ehrenamtlichen Präventionsgespräche mit der Botschaft: „Ihr seid Gäste in Deutschland, ihr habt euch dementsprechend zu benehmen.“ Übergriffe habe es in Stadtbergen nicht gegeben. Nur über einen Fall rätselt Strohmayr: Ein Mann aus Pakistan hatte in einer Unterkunft eine Ukrainerin bedrängt. „Wir sind immer noch nicht ganz sicher, wer recht hatte“, sagt Strohmayr. Denn die Frau habe dem Mann zuvor immer wieder Geschenke gemacht, die dieser als Einladung missverstanden habe.

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Worin die Stadträtin ein Problem sieht, ist der Wert der Frau im Weltbild mancher Flüchtlinge. Sie berichtet von einer Frau, die nach dem dritten Kaiserschnitt auf Drängen der Helfer hin begonnen habe, die Pille zu nehmen. Ein weiterer Kaiserschnitt hätte ein hohes Risiko dargestellt. Ihr Mann habe daraufhin zugeschlagen. Er habe seine Ehre verletzt gesehen. Die Asylhelfer seien eingeschritten und hätten weitere Übergriffe verhindert.

 

Anke Heinroth koordiniert die Arbeit der Asylhelfer in Kempten. In der kreisfreien Stadt sind etwa 620 Flüchtlinge in Unterkünften untergebracht. Heinroth kritisiert, dass die Gleichberechtigung der Frau den Flüchtlingen nicht vorgelebt werde: „Die Werbung ist so ein Beispiel, da sind Frauen immer nur als sexuell konnotierte Beigabe dargestellt.“ Konflikte gebe es immer wieder, vor allem innerhalb der Unterkünfte. Wenn dann die Polizei kommt, interpretierten die Beamten den Streit zwischen Mann und Frau manchmal als sexuellen Übergriff – obwohl oft kein sexuelles Motiv dahinterstehe.

Aus Heinroths Sicht liegt ein Problem darin, dass wenige Frauen und viele Männer auf engstem Raum zusammenleben. Heinroth weiß aus Gesprächen, dass sich manche Frauen nachts nicht trauen, auf die Toilette zu gehen. „Das spricht für sich“, findet sie. Sie fordert ein Schutzkonzept für geflüchtete Frauen: „Wir haben im Juli eine Frauenunterkunft für Kempten beantragt. Man hat uns gesagt, das sei der erste derartige Antrag im Regierungsbezirk Schwaben überhaupt.“

Wenn es Übergriffe gebe, sind aus Heinroths Erfahrung eher Asylbewerberinnen betroffen. Sie glaubt nicht, dass kulturelle Gründe entscheidend sind: „Hätten wir eine Einrichtung mit 150 deutschen Jugendlichen, die den gleichen Restriktionen unterliegen, hätten wir auch Probleme.“ Dennoch sei eine sozialpädagogische Männerarbeit wichtig, um die in Deutschland geltenden Werte und Gesetze zu vermitteln.

In vielen Herkunftsländern der Flüchtlinge haben Frauen wenig Rechte

Thomas Reuß betreut seit Mai 2015 für die Rummelsberger Diakonie Wohngemeinschaften von 30 unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Bad Wörishofen im Unterallgäu. „In dieser Zeit ist bei uns nichts vorgekommen“, betont Reuß. Er hat festgestellt, wie schwer sich die jungen Flüchtlinge mit dem Thema Frauen tun. Viele seien konservativer als junge Deutsche – und ihnen fehle die Begleitung der Eltern. Reuß nennt ein Beispiel: „Es gibt Jungs, die fragen, wenn ich eine Frau heiraten will, muss ich vorher mit ihr schlafen?“ In vielen Herkunftsländern gebe es keine selbstbestimmten Frauen. Er und seine Kollegen arbeiten daran, das Frauenbild der Jugendlichen zu verändern.

Hans Kohler betreut Flüchtlinge in Thannhausen im Landkreis Günzburg. Für sein Engagement ist er von unserer Zeitung mit der Silberdistel ausgezeichnet worden. Für die derzeit knapp 50 Asylbewerber ist Kohler Respektsperson und „Papa“ – so nennen sie ihn. Einmal hat der 72-Jährige mitbekommen, wie ein Mann aus Eritrea eine deutsche Frau anbaggerte. „Ich habe ihn mir geschnappt und ihm klargemacht, dass Frauen hier kein Freiwild sind“, berichtet er. „Für manche sind Frauen nichts wert“, sagt der 72-Jährige. Ein Mann sei zu einem Jahr Haft verurteilt worden, weil er seine Frau immer wieder geschlagen habe. Dennoch fasst Kohler zusammen: „Bei uns ist alles ziemlich friedlich.“

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Die Diskussion ist geschlossen.

18.10.2017

In diesem Artikel werden am Anfang genau ZWEI Vorfälle innerhalb eines Jahres in der Region geschildert. Deswegen ein großes Thema daraus zu machen ist völlig überzogen.

Zur Statistik:

Es gibt momentan in Bayern ca. 165.000 Flüchtlinge. 126 davon sind Tatverdächtige im Zusammenhang mit Vergewaltigung und sexueller Nötigung. Es handelt sich also um 0,08% aller Zuwanderer. Insgesamt gab es in Bayern 17 Fälle von "überfallartiger Vergewaltigung" bei denen Zuwanderer Tatverdächtige waren. Das sind 0,01% aller Zuwanderer.

Selbstverständlich ist jeder Fall ein Fall zu viel und es sollen alle Maßnahmen ergriffen werden, die zu einer Reduktion der Fälle führe.

Aber deshalb eine ganze Bevölkerungsgruppe über einen Kamm zu scheren ist völlig unangemessen. Ich frage mich weshalb solche Artikel geschrieben werden? Es könnte genausogut ein Artikel darüber geschrieben werden wie häufig z.B. sexuelle Gewalt durch Männer oder durch Frauen, von Alten oder von Jungen, von Großen oder von Kleinen, von Glatzköpfigen oder Langhaarigen, von braun und blauäugigen, etc. ausgeht. Auch hier gibt es mit Sicherheit Auffälligkeiten. Diese werden aber nicht thematisiert.

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18.10.2017

die Flüchtlinge sind nicht an allem Schuld !! das ist schon Richtig !! wenn aber Junge Männer mit absicht Dreck auf den Boden verteilen und dann zu einer reifen Frau die für Sauberkeit sogen muß sagen Du Deutsche Frau sein Da um für uns zu Putzen dan ist das doch schon sehr bedenklich !! es ist so Geschen im Übergangslagen in Dinkelscherben und es Gibt einige sehr Glaubwürdige Zeugen !!! wenn ein Land wie Italien seinhe waffengesetze endert und es jedem Bürger erlaubt mit begin der Dämmerung auf jeden zu Schießen der sein Grundstück betritt ist es auch nicht ohne und regt sehr zum Nachdenken an !! neben bei der efeckt im Mitleren Apulien sind die kleinen Raubtaen und Überfalle seit mitte juli um 60 % gesunken !!! viele , vor allem aber Italienerhaben begriffen das es gefärlich wird beim anderen Bauern zu ernten !! aber leider waren nun mal über 40 angeschossene von sehr dunkeler Pigmentirung !! also sollte auch in deutschland nicht alles beschöhnigt werden und der Straftäter besser behandelt werden wie das Opfer !!!

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17.10.2017

Anke Heinroth koordiniert die Arbeit der Asylhelfer in Kempten. In der kreisfreien Stadt sind etwa 620 Flüchtlinge in Unterkünften untergebracht. Heinroth kritisiert, dass die Gleichberechtigung der Frau den Flüchtlingen nicht vorgelebt werde: „Die Werbung ist so ein Beispiel, da sind Frauen immer nur als sexuell konnotierte Beigabe dargestellt.“

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Was soll dieser Unfug - " immer nur als sexuell konnotierte Beigabe dargestellt" - immer?

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In der muslimischen Welt gibt es solche Werbung nicht - und welchen Stellenwert hat die Frau dort?

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Es ist wieder einer dieser eindeutigen Fälle, wo "Flüchtlingshelfer" primär der Bevölkerung ihre politische und gesellschaftliche Orientierung aufzwingen wollen. Geschickt verknüpft mit der Schuldzuweisung, dass ja die deutsche Gesellschaft für diese Übergriffe der Flüchtlinge verantwortlich ist.

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Diese Frau Heinroth gehört aus der Asylarbeit entfernt, denn es wird noch schlimmer:

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Konflikte gebe es immer wieder, vor allem innerhalb der Unterkünfte. Wenn dann die Polizei kommt, interpretierten die Beamten den Streit zwischen Mann und Frau manchmal als sexuellen Übergriff – obwohl oft kein sexuelles Motiv dahinterstehe.

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Vorwurf an die Polizei, dass die es ja nicht richtig kapiert. Man bleibt sprachlos zurück; ein sexueller Übergriff ist ohne "sexuelles Motiv" nicht möglich? Die Täter von Köln wollten Macht ausüben und nutzten dafür sexuelle Gewalt - so wie der IS bei den Jesiden; zu einfach?

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Sie glaubt nicht, dass kulturelle Gründe entscheidend sind:

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Na klar, das sagen nur die doofen Nazis, dass Frauen in Saudi-Arabien nicht Auto fahren dürfen - hat gar nichts mit kulturellen Gründen dort zu tun.

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17.10.2017

Dazu lesenswert:

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http://www.handelsblatt.com/politik/international/frauenbild-in-der-arabischen-welt-katastrophale-bilanz-der-arabischen-staaten-beim-gender-gap-index/12806454-3.html

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Und so fiel die Bilanz für die arabische Welt des „Gender Gap Index“, mit dem das Genfer Weltwirtschaftsforum die Fortschritte bei der Gleichstellung von Frauen bewertet, auch 2015 wieder absolut katastrophal aus. Erneut landete kein arabisches Land auf den ersten 100 Plätzen.

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17.10.2017

Merken Sie eigentlich nicht, wie Sie sich als jemand, der einerseits ständig Argumente gegen Flüchtlinge im Allgemeinen und muslimische im Besonderen zusammenkratzt, apokalyptische Horrorszenarien verkündet und andererseits sich als Vorkämpfer gegen die Unterdrückung muslimischer Frauen darzustellen versucht, nur noch lächerlich machen?

Ein Flüchtlingshasser mit einem Herz für muslimische Frauen - einfach grotesk!

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17.10.2017

Sehr geehrter Herr Peter P., Sie bringens auf den Punkt. Lassen Sie mich nur eins anmerken: die Einstellung von Frau Heinroth ist einer der wichtigtsten Punkte, mit der sich die hohe Zustimmung für die AfD erklären lässt. Da braucht es keine Psychologen, Soziologen, Politologen... wie beispielsweise heute auf der 3. Seite der AZ beim "Bericht aus Ingolstadt"! Diese politische "Elite" hat nichts verstanden und versteht auch in der Zuknunft nichts..

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18.10.2017

Aber auch hier ist deutlich zu sehen, dass sich bei der AfD sich im Grunde alles auf die Flüchtlingskrise reduziert, als ob es keine anderen Probleme gäbe.

Dabei wird gänzlich übersehen, dass die Abneigung gegen die AfD weitaus höher ist als die Zustimmung und das ganz ohne die angeblichen Eliten der Gesellschaft.

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17.10.2017

Wer soll die Situation besser beurteilen können als Flüchtlingshelfer?

Etwa Sie aus Ihrem Wohnzimmer heraus? Das kann nicht sein, da Sie sich nicht mal halbwegs mit diesen Situation beschäftigen. Begleiten Sie Flüchtlinge oder helfen Sie mit zur Integration?

Es scheint wohl ganz einfach zu sein weder Kenntnisse zu haben noch sich mit den Situationen zu beschäftigen, aber unentwegt zu hetzen?

Warum nehmen Sie sich nicht endlich mal ein Herz und reden ausführlich mit den Flüchtlingshelfern, damit Sie wenigstens etwas Durchblick bekommen.

Warum greifen Sie Flüchtlingshelfer an, welche meist ehrenamtlich tätig sind und oft genug die Aufgaben der Regierung zur Integration übernehmen.

Was Sie hier von sich geben ist erbärmlich und feige und zeigt offensichtlich Ihren völlig unbegründeten Rassismus.

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18.10.2017

Die Kritik an der Aussage dieser ehrenamtlichen Helferin aus Kempten ist durchaus berechtigt. Im Grunde genommen nimmt diese Dame die Flüchtlinge sogar noch in Schutz, in dem sie unserer Gesellschaft die Schuld daran gibt, dass es Übergriffe gibt. Und es ist auch nun mal Fakt, dass die Asylbewerber in Deutschland Gäste sind und sich auch unserer Kultur anzupassen haben. Und keine Angst, Herr M, hier in Deutschland werden sie auch als Gäste behandelt, kostenlose Unterkunft, medizinische Versorgung, Taschengeld usw. Unseren Asylbewerbern geht es nicht schlecht hier! Im Gegenzug aber dafür Straftaten und sexuelle Übergriffe zu begehen und dann das auch noch damit zu entschuldigen, dass wir angeblich keine Gleichberechtigung vorleben, sowie die Polizei als blind und taub darzustellen, das ist mehr als erbärmlich, nicht Aussage von Herrn P.!

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18.10.2017

Und es ist auch nun mal Fakt, dass die Asylbewerber in Deutschland Gäste sind und sich auch unserer Kultur anzupassen haben.

Welcher deutschen Kultur? Der bei den Talk- und anderen Shows in den Privatsendern, auf der täglichen BILD-Titelseite, beim Massenbesäufnis Oktoberfest oder am Wochenende in den Stadien zu besichtigenden? Oder ist es die in bayerischen und norddeutschen Heimatschnulzen gepflegte Wirtshauskultur mit der einen oder anderen zünftigen Schlägerei?

Ich kann an den Aussagen der Kemptner Helferin nichts Unstimmiges erkennen. Was sie zur Rolle der Frau in der Werbung sagt, trifft völlig so zu. Oder wie würden Sie z. B. die täglich unvermeidliche mops- und möpse-lastige Almased-Werbung beurteilen?

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18.10.2017

So können offenbar auch nur pöbeln und keine sachlichen Argumente bringen oder?

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18.10.2017

Nach Duden bedeutet pöbeln: verwendet Schimpfworte, schimpft derb. Womit würden Sie diesen Vorwurf begründen?

Was jedoch auf Ihren Beitrag zutrifft ist primitive, immer verallgemeinernde, undifferenzierte Hetze gegen Flüchtlinge. Von wegen Sachlichkeit.

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18.10.2017

Herr Kr: gut wenn Sie das so meinen! Ich stehe zu meiner Meinung! Aber Ihre Ausdrücke für ein gewisses weibliches Attribut sind genauso primitiv und beleidigend! Und im Übrigen habe ich jetzt keine Lust mehr, mit Ihnen zu diskutieren.

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18.10.2017

Beruht ganz auf Gegenseitigkeit . . .

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18.10.2017

"Im Gegenzug aber dafür Straftaten und sexuelle Übergriffe zu begehen und dann das auch noch damit zu entschuldigen, dass wir angeblich keine Gleichberechtigung vorleben, sowie die Polizei als blind und taub darzustellen, das ist mehr als erbärmlich, nicht Aussage von Herrn P.!"

Es ist eh schon schlimm genug, dass Sie ehrenamtliche Helfer diffamieren, welche zumindest versuchen die Ängst, Nöte und Sorgen der Flüchtlinge zu verstehen.

Was hindert Sie daran mit sachlichen Argumenten zu überzeugen, wenn Sie meinen dass Flüchtlingshelfer Ihre Sache nicht verstehen.

Ich finde es sehr gut, dass Flüchtlingshelfer die Gelegenheit gegeben wird Ihre Eindrücke zu den Flüchtlingen zu verbreiten und bitte auch darum, dieses ernst zu nehmen.

Wer kennt denn die Sorgen und Nöte von Flüchtlingen besser als Flüchtlingshelfer?

Peter P. mit absoluter Sicherheit nicht.

Schauen Sie sich doch mal Ihre Aussage an, denn Sie besteht zum großen Teil aus unhaltbaren Unterstellungen.

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18.10.2017

Welche Sorgen und Nöte bitte denn? Die hier lebende Flüchtlinge haben alles, was sie zum Leben benötigen. Die meisten Asylbewerber kommen aus rein wirtschaftlichen Gründen oder wegen interner Streitigkeiten in der eigenen Familie nach Deutschland, niemand hat diese Menschen gezwungen, ihr Heimatland zu verlassen! Und dafür ist unser Asylrecht nun mal nicht gedacht. Das mag schon sein, dass die Flüchtlingshelfer ein gewisses Verständnis für diese Menschen haben, aber nochmal, einige Asylbewerber missbrauchen unsere Gastfreundschaft, in dem sie eben Straftaten begehen . Und da können die Sorgen und Nöte nicht so groß sein, weil sie genau wissen, dass ihnen nicht viel passiert. Im Übrigen schere ich nicht alle ehrenamtlichen Helfer über einen Kamm. Es gibt durchaus Helfer, die mit einem gesunden Menschenverstand agieren und mit den Behörden zusammenarbeiten, aber es gibt auch Helfer, die glauben alles besser zu wissen, und das ist meine eigene berufliche Erfahrung!

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18.10.2017

Hören Sie doch endlich auf mit Jammern. Wenn Sie meinen den Flüchtlingen geht es viel zu gut, dann empfehle ich Ihnen eine Woche in einer Gemeinschaftsunterkunft zu verbringen. Danach können Sie sich vorstellen, was es heißt dort Jahre zu verbringen.

"Welche Sorgen und Nöte bitte denn? Die hier lebende Flüchtlinge haben alles, was sie zum Leben benötigen. Die meisten Asylbewerber kommen aus rein wirtschaftlichen Gründen oder wegen interner Streitigkeiten in der eigenen Familie nach Deutschland, niemand hat diese Menschen gezwungen, ihr Heimatland zu verlassen!"

Es ist aus Ihren Kommentaren zu entnehmen, dass Sie leider nicht mal in der Lage Sorgen und Nöte von Flüchtlingen zu erkennen, geschweige sie denn zu verstehen.

Was die Flüchtlinge wirklich bewegt um Folter, Vergewaltigung, Zwangsarbeit und eine lebensgefährliche Reise zu riskieren, wollen Sie nicht erkennen, warum auch immer. Eine angebliche berufliche Erfahrung in Bezug auf Flüchtlinge tendiert somit eher zu Null.

Im Übrigen bringen Sie es anscheinend nicht fertig sachliche Argumente zu Ihren kruden Unterstellungen zu finden.

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18.10.2017

Herr M. das sind Fakten und keine Jammerei. Sie unterstellen mir hier krude Unterstellungen und eine gewisse Ahnungslosigkeit, da täuschen Sie sich gewaltig! Haben Sie denn eine Ahnung in Sachen Flüchtlingspolitik? Ich glaube nicht, denn sonst würden Sie mich hier nicht so angreifen und mir krude Unterstellungen anlasten. Sie bezeichnen hier im Forum andere Foristen gleich als rassistisch, wenn sich diese kritisch zu diesem Thema äußern. Und da merkt man, dass Sie derjenige sind, der null Ahnung hat! In diesem Sinne wünsche ich Ihnen noch einen schönen Abend.

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18.10.2017

"Sie unterstellen mir hier krude Unterstellungen und eine gewisse Ahnungslosigkeit, ....."

Das sehen sie richtig. Gibt es denn irgendwelche nachvollziehbare Argumente, welche Ihre Unterstellung gegen Flüchtlingshelfer rechtfertigen?

Ob ich Ahnung habe ist nicht ausschlaggebend, denn es geht nicht um mich, sondern um ehrenamtliche Flüchtlingshelfer, die Sie diffamieren in dem Sie die kruden Unterstellungen von Peter P. rechtfertigen.

Wenn sich jemand seit Jahren durchgegehend rassistisch verhält, so ist er ein Rassist, da beißt die Maus keinen Faden ab.

Auch von Ihnen hätte ich mir sachliche Argumente gewünscht um Ihre Einstellung zu Flüchtlingshelfern, insbesonder zu Anke Heinroth zu belegen.

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18.10.2017

Na Sie tun aber so, als hätten Sie eine Ahnung von der gesamten Problematik. Wenn Sie meine vorherigen Kommentare aufmerksam gelesen hätten, hätten Sie auch gesehen, dass ich nicht alle Flüchtlingshelfer über einen Kamm schere. Was ist denn bitte an den Kommentaren des Herrn P. rassistisch, Herr P. äußert lediglich eine sachliche und konstruktive Kritik und wenn Sie damit nicht umgehen können, dann ist das ganz allein ihr Problem!

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19.10.2017

Wollen Sie oder können Sie es nicht verstehen, dass es nicht um mich geht, sondern um die erbärmlichen Angriffe von Peter P. auf eine allseits anerkannte Flüchtlingshelferin. Seine rassistischen Äußerungen sind schon seit einer Weile nicht mehr zu übersehen.

Lösungen zur besseren Integration bestehen von Frau Heinroth, aber weder von Peter P. noch von Ihnen.

Wenn Sie erbärmliche Diffamierung mit konstruktiver Kritik gleichsetzen und das ist wohl nicht abzustreiten, sind logischerweise jede weitere Diskussionen überflüssig wie ein Kropf.

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18.10.2017

Warum greifen Sie Flüchtlingshelfer an, welche meist ehrenamtlich tätig sind und oft genug die Aufgaben der Regierung zur Integration übernehmen.

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Ich denke ich habe die nicht akzeptablen Äußerungen dieser "Flüchtlingshelferin" argumentativ sauber dargestellt. Außer Ihrer Hetze gegen meine Person haben sie keine gegenteilige Argumente gebracht.

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Diese Frau macht ihre (m.E. sehr weit linke) Politik und hilft damit den Flüchtlingen eher nicht.

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18.10.2017

Herr P. Sie haben meine volle Zustimmung!

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19.10.2017

"Ich denke ich habe die nicht akzeptablen Äußerungen dieser "Flüchtlingshelferin" argumentativ sauber dargestellt"

Etwa so:

"Diese Frau Heinroth gehört aus der Asylarbeit entfernt, denn es wird noch schlimmer:...."

Sie diffamieren Frau Heinroth grundlos, nur weil Sie selbst, warum auch immer seit Jahren Ihren Hass auf Flüchtlinge nicht mehr verbergen können. Frau Heinroth ist eine angesehene Flüchtlingshelferin und koordiniert andere Helfer. Sie hat Erfahrung mit Flüchtlingen und kennt die Nöte und Sorgen.

Was können Sie aufweisen?

Ohne jegliche Erfahrung in der Flüchtlingshilfe glauben Sie alles besser zu wissen. Wie dazu auch gesagt wird, dürften Sie selbst wissen.

"Außer Ihrer Hetze gegen meine Person haben sie keine gegenteilige Argumente gebracht."

Wozu auch, Frau Heinroth hat ausreichend und gründlich Ihre Erfahrung und Sichtweise dargestellt. Ich kann Ihr nur ausdrücklich zustimmen. Was wollen Sie denn noch mehr hören?

Schließlich sind Sie es, die Ihre Erfahrung und Sichtweise anzweifeln, obwohl Sie selbst keine Ahnung haben. Woher auch!

Nur weil es nicht in Ihren Kram passt, diffamieren und setzen Sie Menschen feige und erbärmlich herab, die ehrenamtlich und mit viel Engagement anderen Menschen helfen.

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19.10.2017

Diese Frau macht ihre (m.E. sehr weit linke) Politik und hilft damit den Flüchtlingen eher nicht.

Aus welcher Äußerung schließen Sie denn, dass "diese Frau" "sehr weit linke Politik" macht?

Schon klar, die bekanntermaßen große Zahl sehr weit rechter bis rechtsextremer und rassistischer Helfer leistet da mit kräftiger Unterstützung braun-schwarzer Hetzer die weitaus bessere Arbeit. Zynisch könnte man sagen: Die eifrigsten unter denen sorgen manchmal sogar dafür, dass es in den Unterkünften schön warm und hell wird.

Die "argumentativ saubere Darstellung" ihrer Äußerungen durch Sie ist erstens höchst überflüssig und zweitens wie ihre verengte Sichtweise (Tunnelblick) eigentlich immer, völlig daneben und ein Schmarren - Hauptsache die Luft scheppert und Sie können Ihre braune Güllespur durch die Textspalten ziehen.

Entweder sind Sie total unfähig, Texte zu interpretieren oder bösartig. Beispiel:

Äußerung Frau Heinroth:

Wenn dann die Polizei kommt, interpretierten die Beamten den Streit zwischen Mann und Frau manchmal als sexuellen Übergriff – obwohl oft kein sexuelles Motiv dahinterstehe.

Daraus konstruieren Sie:

Man bleibt sprachlos zurück; ein sexueller Übergriff ist ohne "sexuelles Motiv" nicht möglich?

Sprachlos macht einen höchstens dieser komplette Unsinn.

Übrigens: Das Autofahr-Verbot für Frauen hat der saudische König aufgehoben.

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