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Nach tödlichem Unfall
27.09.2019

Innenminister Herrmann empfiehlt Erste-Hilfe-Auffrischung

Joachim Herrmann, Innenminister von Bayern, ruft Verkehrsteilnehmer dazu auf, im Notfall Erste Hilfe zu leisten.
Foto: Lino Mirgeler, dpa (Archiv)

Nachdem er selbst bei einem tödlichen Unfall als Ersthelfer tätig wurde, ruft Bayerns Innenminister Joachim Herrmann Verkehrsteilnehmer dazu auf, im Notfall einzugreifen.

Nach seinem Eingreifen als Ersthelfer bei einem tödlichen Unfall ruft Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) zur Nachahmung auf. "Jeder Verkehrsteilnehmer kann in die Lage kommen, Zeuge eines Unfalls zu werden und dann Erste Hilfe leisten", sagte er in einem Video auf seinem Instagram-Account. Der Minister gab Tipps zum richtigen Vorgehen. Außerdem sagte er: "Vielleicht wär auch mal ein Auffrischungskurs für Erste Hilfe wieder gut." 

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bittet in seiner Instagram-Story, erste Hilfe zu leisten.
Foto: Screenshot AZ/Instagram

Innenminister Herrmann war Ersthelfer bei tödlichem Unfall

Der CSU-Politiker war am Sonntag auf der Autobahn 3 bei Erlangen in eine Ersthelfersituation geraten. Nachdem ein Wagen von der Autobahn geschleudert und zwischen Bäumen hängengeblieben war, zog Herrmann nach eigenen Worten eine Frau aus dem Auto und legte sie auf die Wiese. Für den Mann sei dagegen jede Hilfe zu spät gekommen. 

In den Unfall auf der A3 waren insgesamt drei Autos verwickelt. Der Unfall gilt weiter als mysteriös: Einer der Beteiligten steht unter Mordverdacht. Der 53-Jährige soll seine Schwiegermutter in Borchen bei Paderborn (NRW) getötet haben. Die Ehefrau des Verdächtigen, die mit ihm im Auto unterwegs war, lief nach dem Unfall auf die Fahrbahn und wurde von einem Fahrzeug erfasst. Sie kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Mit der Erstversorgung dieser Frau und der ihres Mannes hatte Herrmann nichts zu tun. (dpa)

Lesen Sie dazu auch: Sollten Auffrischungskurse zur Ersten Hilfe Pflicht sein?

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