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Winter

08.02.2015

Neue Schneefälle sorgen für Behinderungen auf Bayerns Straßen

Schnee und Glätte haben am Sonntag für Behinderungen auf Bayerns Straßen gesorgt.
Bild: Julian Leitenstorfer

Schnee und Glätte haben am Sonntag für Behinderungen auf Bayerns Straßen gesorgt.

Angesichts neuer Schneefälle hatten die Autofahrer vielerorts mit widrigen Verkehrsverhältnissen zu kämpfen. Besonders im Allgäu behinderte Schnee den Verkehr, wie das Verkehrslagezentrum Bayern mitteilte.  Vereinzelt kam es nach Angaben der Polizei auch zu Unfällen, es blieb zunächst aber meist bei Blechschäden.

Im Raum Augsburg gab es offenbar keine Probleme. "Wir nicht mehr Unfälle als sonst und auch keine Verkehrsbehinderungen durch den Schneefall", sagte ein Polizeisprecher gegenüber AZ-Online. 

Tipps vom ADAC

Der ADAC gibt folgende Tipps, um der winterlichen Schleudergefahr zu begegnen:

Anfahren: Bei glatter Fahrbahn sollte im zweiten Gang unter behutsamem Einkuppeln losgefahren werden. Wer es im ersten versucht und zu viel Gas gibt, kommt nicht von der Stelle - die Reifen drehen durch. Moderne Automatikgetriebe haben ein Winterprogramm, das über eine entsprechende Taste gewählt werden kann.

Während der Fahrt: Um die Traktion nicht zu gefährden, fährt es sich am besten in einem höheren Gang. Dreht der Motor doch einmal hoch, ist zurückschalten die schlechteste Wahl. Durch die hohe Drehzahl kann das Auto schneller ins Schleudern geraten. Auf glattem Untergrund gilt: Nur lenken, wenn man nicht gleichzeitig Gas gibt.

Hektik vermeiden: Behutsamkeit ist bei Minusgraden im Straßenverkehr das Zauberwort. Heftiges Beschleunigen und schnelle Fahrt bergen Gefahren, aber auch das schnelle Loslassen des Gaspedals und hektische Lenkbewegungen. Überholvorgänge werden am besten mehrfach überdacht und im Zweifel unterlassen.

Gefahren erkennen: Schnee auf der Straße ist leicht erkannt, nicht aber Glatteis. Ein Blick an den Straßenrand ist oft aufschlussreich. Gibt es dort Schneeverwehungen und zeigt das Thermometer niedrige Temperaturen, dann ist überfrorene Nässe nicht unwahrscheinlich.

Dem Schleudern begegnen: Wer ins Rutschen gerät, sollte auskuppeln und schnell, aber gefühlvoll gegenlenken. Reagiert die Lenkung nicht, kann nur noch eine Vollbremsung helfen. Ist man ohne ABS unterwegs, empfiehlt sich in Gefahrensituationen der Wechsel von bremsen, Bremse lösen, lenken und wieder bremsen. Ist das Antiblockiersystem an Bord, reicht auskuppeln und bremsen. AZ/dpa

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