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Freie Wähler

15.03.2009

Pauli wird nicht nach Berlin geschickt

Bei der Bundespräsidentenwahl wollen die Freien Wähler in Bayern offenbar für Horst Köhler stimmen. Die Fraktion hat zudem beschlossen, Gabriele Pauli nicht nach Berlin zur Abstimmung zu schicken.

München (lb) - Bei der Bundespräsidentenwahl im Mai wollen die Freien Wähler in Bayern einem Zeitungsbericht zufolge für Amtsinhaber Horst Köhler stimmen. Die Fraktion hat zudem beschlossen, Gabriele Pauli, die Sympathie für SPD-Kandidatin Gesine Schwan geäußert hatte, nicht nach Berlin zur Abstimmung zu schicken.

Die Freien Wähler hatten zunächst per Los entschieden, wer zur Wahl fahren darf. Ex-CSU-Rebellin Pauli hatte damals gewonnen. Die Fraktion lehnte jedoch Paulis Antrag ab, am 23. Mai frei zu entscheiden. Daraufhin habe sie zurückgezogen: "Wenn von mir erwartet wird, dass ich Horst Köhler wähle, dann fahre ich nicht nach Berlin", sagte Pauli. Wer für die 51-Jährige nachrücke, die FW-Spitzenkandidatin für die Europawahl ist, stehe noch nicht fest.

Die Freien Wähler haben zehn Stimmen in der Bundesversammlung und könnten zum Zünglein an der Waage werden, da Union und FDP nicht über eine eigene Mehrheit für Köhler verfügen. Pauli hatte eine Wahl Köhlers nie strikt angelehnt, sich aber vorbehalten, von der offiziellen Linie abzuweichen und für Schwan zu stimmen.

Die frühere Fürther Landrätin war als schärfste Kritikerin des früheren CSU-Chefs Edmund Stoiber bundesweit bekannt geworden.

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