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Politik muss für gleichwertige Verhältnisse in Stadt und Land sorgen

Politik muss für gleichwertige Verhältnisse in Stadt und Land sorgen
Kommentar Von Uli Bachmeier
04.02.2020

Die neue Jugendstudie der Hanns-Seidel-Stiftung zeigt: Nicht zwischen Jung und Alt gibt es die größten Konflikte, sondern zwischen Stadt und Land.

Was bewegt die Menschen im Land am meisten? Was denken insbesondere die Jüngeren? Und wie findet man das heraus? Wer sich die Großdemonstrationen der jungen Klimaaktivisten von „Fridays for Future“ in Erinnerung ruft, wird spontan sagen: der Klimawandel – und damit im Grundsatz auch richtig liegen.

Die CSU-nahe Hanns-Seidel-Stiftung wollte es etwas genauer wissen und hat Meinungsforscher mit einer „Jugendstudie“ beauftragt. Und siehe da: Der Klimaschutz ist zwar das mit Abstand dominierende politische Thema – bei den Jüngeren noch deutlich mehr als bei den Älteren. Aber es ist längst nicht das einzige Thema, das den Menschen auf den Nägeln brennt.

Die Kluft zwischen Stadt und Land wird immer größer

Vor allem mit Hinblick auf die Kommunalwahlen im März sind die Parteien und ihre Kandidaten gut beraten, sich die Ergebnisse der Studie genauer anzuschauen. Mobilität, Verkehr und digitale Infrastruktur spielen im Leben der Bürger vor Ort offenkundig eine herausragende Rolle. Und das vielleicht Spannendste an der Studie sind die Unterschiede zwischen Stadt und Land.

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Damit bestätigen die Meinungsforscher einen Trend, der sich schon längere Zeit abzeichnet. Die Sorge in ländlichen Regionen, von der wirtschaftlichen Entwicklung abgehängt zu werden, wird immer größer. Die Kluft zwischen den Ballungsräumen und dem Rest des Freistaats ist offenbar größer als die zwischen Jung und Alt. Eine Politik für gleichwertige Lebensverhältnisse in Bayern wird deshalb immer wichtiger.

Lesen Sie dazu auch: Jugendstudie zeigt: Kluft zwischen Stadt und Land größer als zwischen Jung und Alt

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

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Die Diskussion ist geschlossen.

04.02.2020

Typisch CSU.
Der Unterschied zwischen Stadt und Land ist, dass das eine Stadt und das andere Land ist.
Warum, beim Herren des Intellekts, sollte man dies gleich machen wollen?
Kurze Wege, viele Unternehmen, viele Bildungsmöglichkeiten sind halt die Bedingungen der Ballungszentren. Auch deren Nachteile, indem alles betoniert und zugeparkt ist, viele Menschen auf engem Raum wohnen.

Warum wollen die Menschen aufs Land ziehen? Warum in die Stadt?

Oder stellt sich die CSU eine flächendeckende Stadt Bayern-City vor?

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04.02.2020

Jede sogenannte Studie basiert auf (oder sollte basieren) eine bestimmte Anzahl von Personen die befragt werden.
Natürlich Repräsentativ, wie bei jeder Umfrage. Aber was Repräsentativ, und mit welcher befragter Personenzahl diese Umfragen durchgeführt werden, schweigen sich die "Unternehmen" aus. Details zu Hinterfragen sollte doch eine Primäre Aufgabe der Print- und Onlinemedien sein.

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