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Porträt
10.09.2007

Dorothee Bär - bald "Frau General" bei der CSU?

Foto: fo hpl

Dorothee Bär zählt zu den Junioren im Deutschen Bundestag: Mit 29 Jahren ist sie die jüngste bayerische Abgeordnete. Jetzt wird die junge Mutter als Nachfolgerin von Markus Söder gehandelt. Der bisherige CSU-Generalsekretär ist als neuer Umweltminister im Gespräch.

Ebelsbach (lby) - Dorothee Bär zählt zu den Junioren im Deutschen Bundestag: Mit 29Jahren ist sie die jüngste bayerische Abgeordnete. Jetzt wird die jungeMutter als Nachfolgerin von Markus Söder gehandelt. Der bisherigeCSU-Generalsekretär ist als neuer Umweltminister im Gespräch.

Bereits 2002 zog sie ins Parlament ein, damals noch unter ihrem Mädchennamen Dorothee Mantel. 2005 verfehlte sie zwar über die bayerische Landesliste zunächst den Wiedereinzug in den Deutschen Bundestag. Als Beckstein auf sein Mandat im Bundestag verzichtete, konnte die 29-Jährige nachrücken.

In Bamberg machte die aus Ebelsbach (Landkreis Haßberge) stammende Unterfränkin ihr Abitur. Sie studierte Politologie in München und Berlin. Im Deutschen Bundestag ist die frühere Journalistin Mitglied der Ausschüsse Bildung und Forschung sowie Kultur und Medien. Die Mutter einer 13 Monate alten Tochter widmet sich aber auch viel der Familienpolitik. Und es ist für sie kein Problem, Politik und Familie zu verbinden. "Da bin ich eine berufstätige Mutter wie 100.000 andere auch in Deutschland", sagt sie.

Der CSU-Generalsekretär an sich wird in Bayern gerne als "Wadlbeißer" bezeichnet, weil zu seiner Rolle auch Attacken auf den politischen Gegner gehören. Dieser Begriff passe weniger zu einer Frau, meint Bär. Sie sei allerdings schon eine Politikerin, die gerne polarisiere. Über ihre politischen Schwerpunkte, die sie als Generalsekretärin setzen möchte, will sich Bär noch nicht äußeren. "Wir haben noch einen amtierenden Generalsekretär", sagte sie. Jetzt müsse erst einmal der Parteivorsitzende gewählt werden.

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