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Augsburg

15.09.2015

Prozess um Sexattacke in Asylheim geplatzt

In Augsburg ist ein Prozess um eine Sexattacke in einem Asylheim geplatzt.
Bild: Symbolbild: Johannes Eisele (dpa)

Ein Prozess um eine angebliche sexuelle Nötigung in einem Asylbewerberheim in Langenneufnach ist am gestrigen Dienstag geplatzt, weil die Belastungszeugin nicht erschienen ist.

Ein 43-jähriger Flüchtling ist angeklagt, weil er eine 22-jährige Bewohnerin des Heims belästigt und angegriffen haben soll. Die Anklage wirft ihm vor, er habe die Frau zum Sex aufgefordert. Als sie sich wehrte, soll er sie am Hals gepackt und an den Brüsten berührt haben. Weitere sexuelle Attacken konnte die Frau laut Anklage zunächst abwehren. Wenig später soll der Angeklagte sie aber erneut attackiert und in den Bauch getreten haben, obwohl die Frau ihren kleinen, erst sechs Monate alten Sohn im Arm hielt.

Der 43-Jährige bestritt die Vorwürfe. Weil die 22-jährige Frau nicht zum Prozess vor dem Augsburger Amtsgericht kam, platzte das Verfahren. Es soll nun voraussichtlich Anfang November erneut stattfinden. (jöh)

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