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Regensburg
01.11.2015

5300 Menschen müssen wegen Fliegerbombe ihre Häuser verlassen

Eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg war am Montag bei Bauarbeiten auf dem Gelände nahe einer Klinik entdeckt worden.
Foto: Armin Weigel, dpa

In Regensburg hat wegen der Entschärfung einer 250 Kilogramm schweren Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg die größte Evakuierungsmaßnahme der Stadtgeschichte begonnen.

Rund 5300 Menschen müssen ihre Häuser und Wohnungen im Stadtwesten verlassen. "Es läuft alles sehr entspannt", sagte Oberbürgermeister Joachim Wolbergs (SPD) am Sonntagmorgen im Lagezentrum. Viele Anwohner seien Samstag bereits weggefahren. 

Fliegerbombe in Regensburg bei Bauarbeiten entdeckt

Die Bombe war am Montag bei Bauarbeiten entdeckt worden. "Bei allen Nachteilen durch die lange Wartezeit bis zur Entschärfung, hatte dies doch den großen Vorteil, dass sich die Menschen gut darauf vorbereiten konnten." 

Auch das größte deutsche katholische Krankenhaus mit mehr als 700 Betten muss komplett geräumt werden. Ein Großteil der Patienten konnte am Wochenende regulär nach Hause entlassen werden. Am Sonntagmorgen mussten noch 20 Intensivpatienten mit Spezialfahrzeugen in ein anderes Krankenhaus transportiert werden. "Das funktioniert bislang sehr gut, wir sind dem Zeitplan voraus", sagte Sebastian Lange vom BRK. 

Frühestens am Mittag soll mit der Entschärfung der Bombe begonnen werden. Sie soll laut OB zunächst 3,5 Meter tiefer gelegt werden. dpa/lby/AZ

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