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Regensburg
25.02.2013

Brandanschläge auf Autos: Polizei prüft rechtsradikalen Hintergrund

Schon wieder hat in Regensburg ein Auto gebrannt. Weil es diesmal einem jüdischen Lokalbesitzer gehörte, ermittelt die Polizei nun in der Neonazi-Szene. (Symbolfoto)
Foto: Roberto Abramowski, dpa

In Regensburg hat das Auto eines jüdischen Lokalbesitzers gebrannt - ein weiterer Fall in einer Reihe von Brandanschlägen. Die Polizei ermittelt nun in der rechtsradikalen Szene.

Sechs teure Autos sind in Regensburg in diesem Jahr schon in Flammen aufgegangen: Nun ermittelt die Polizei in der rechtsradikalen Szene. Anlass sei der Brand des Fahrzeugs eines jüdischen Lokalbesitzers in der Nacht zum Samstag, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Er bestätigte damit einen Bericht der Mittelbayerischen Zeitung vom Montag. Wie die Polizei mitteilt, sind durch die Anschlagsserie bereits mehr als 185.000 Euro Schaden enstanden.

Lokalbesitzer bereits einmal von Rechtsradikalen verprügelt

Die Polizei geht inzwischen nicht mehr davon aus, dass es sich bei den Bränden um technische Defekte gehandelt haben könnte. Dass es sich um gezielte Attacken von Neonazis handele, sei jedoch reine Spekulation, betonte der Polizeisprecher. Es werde in alle Richtungen ermittelt.

Der jetzt betroffene Wirt hatte vor fast drei Jahren schon mal einen schmerzhaften Zusammenstoß mit Neonazis: In seinem eigenen Lokal hatten sie ihn verprügelt. Der Barkeeper hatte wenige Wochen zuvor eine junge Frau geschützt, die mit ihrem Kind vor dem Lokal von Rechtsextremen überfallen worden war. Das Landgericht Regensburg hatte wegen der Attacke auf den Wirt 2011 einen Rechtsradikalen wegen gefährlicher Körperverletzung, Volksverhetzung und Sachbeschädigung zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt.

Rund 150 Wirte bedienen keine Neonazis mehr

Wenige Wochen nach der Attacke hatten die Betreiber von Kneipen in der Domstadt beschlossen, Rechtsradikale nicht mehr zu bedienen. Inzwischen haben sich etwa 150 Wirte der Initiative "Keine Bedienung für Nazis" angeschlossen.

In diesem Jahr erhält sie den renommierten Luther-Preis mit dem Titel "Das unerschrockene Wort". Der Preis ehrt Menschen und Initiativen, die wie einst der Reformator Martin Luther (1483-1546) ihre Überzeugung mutig und standhaft auch gegen Widerstände verteidigen. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wird im Namen von 16 deutschen Lutherstädten alle zwei Jahre vergeben. Die Regensburger Wirte können ihn am 13. April 2013 in Eisleben in Sachsen-Anhalt entgegennehmen.  AZ, dpa

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