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München

12.07.2019

Rettungstunnel notwendig: Die zweite Stammstrecke braucht eine dritte Röhre

Die Fertigstellung der zweiten Stammstrecke in München verzögert sich weiter.
Bild: Peter Kneffel

Der Bau der zweiten Stammstrecke in München muss umgeplant werden. Grund ist ein weiterer Tunnel, der für Notfälle gebaut werden muss.

Es ist ein Mega-Projekt - und muss nun erneut umgeplant werden: Die zweite Stammstrecke in München. Der Grund: Die Bahn muss eine dritte Röhre bauen - als Rettungstunnel für Notfälle, das teilte die Deutsche Bahn am Freitag mit.

Der Einbau habe aber keine Auswirkungen auf den Zeit- und Kostenrahmen. Den Angaben zufolge soll die Strecke, wie schon angekündigt, im Jahr 2028 in Betrieb gehen. 

Bauminister Hans Reichhart (CSU) sagte dazu: "Bei solch lang laufenden Großprojekten ist es üblich, die Planungen neuen Erkenntnissen und technischen Entwicklungen anzupassen."

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Die zweite Stammstrecke soll das bestehende Nadelöhr des Münchner S-Bahn-Netzes entlasten und Ausfälle auch bei Störungen verhindern. Sie soll überwiegend in einem neuen Tunnel verlaufen. Bisher sind für den Bau rund 3,2 Milliarden Euro angesetzt.

Zweite Stammstrecke: Zweite große Planänderung binnen kürzester Zeit

Es ist die zweite Planänderungen am Mega-Bau binnen kürzester Zeit. Vergangene Woche hatten Freistaat, Bund und Bahn erklärt, dass am Hauptbahnhof zusätzlich ein Bahnhof im Rohzustand für die geplante U-Bahn-Linie 9 eingebaut werden muss. Aufgrund dieser Baumaßnahme verschob sich der ursprüngliche Zeitplan um zwei Jahre nach hinten. Von 2026 auf 2028.

Zudem wird am Ostbahnhof umgeplant – der neue Bahnhof für die 2. Stammstrecke soll nicht am Orleansplatz, sondern weiter östlich an der Friedenstraße entstehen. (AZ)

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