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Riesending-Höhle
13.06.2014

Transport von verletztem Höhlenforscher hat begonnen

Für den verletzten Höhlenforscher Johann Westhauser hat der lange Weg nach oben begonnen.
Foto: Polizeihubschrauberstaffel Bayern/dpa

Fünf Tage musste Höhlenforscher Johann Westhauser in 1000 Metern Tiefe ausharren. Jetzt wird er in der tiefsten und längste Höhle Deutschlands nach oben transportiert.

Für den verletzten Höhlenforscher Johann Westhauser hat der lange Weg nach oben begonnen - fünf Tage nach seinem Unfall in der Höhle. Am späten Freitagnachmittag ging der Transport los, wie die Bergwacht in Berchtesgaden mitteilte. "Transport startet jetzt", hieß es demnach um Punkt 17.28 Uhr über das spezielle Textnachrichtenprogramm, das der Bergwacht die Kommunikation mit Westhauser und seinem Arzt ermöglichen.

Riesending-Höhle: Wie lange der Anstieg dauern wird, ist unklar

Der 52-jährige Westhauser, der am Institut für Angewandte Physik des Karlsruher Instituts für Technologie als Techniker arbeitet, hatte am Sonntag durch einen Steinschlag ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten und ist seitdem in der Höhle in 1000 Metern Tiefe bei Berchtesgaden gefangen.

Nach Angaben der Bergwacht und der zuständigen Mediziner ist sein Zustand unverändert stabil. Er sei ansprechbar und kommunikationsfähig. Aber: "Der Patient ist noch lange nicht über den Berg, es können Komplikationen auftreten." Eigentlich müsste er auf der Intensivstation liegen.

Wie lange der beschwerliche Aufstieg dauern wird, ist nach Bergwacht-Angaben unklar. "Höhle heißt warten", sagte Schneider. "Die bisherige Kalkulation mit einer Woche bleibt bestehen, tendenziell eher länger." Seit dem Aufbruch sei zunächst keine Kommunikation mehr mit Westhauser möglich, sagte ein Sprecher der Bergwacht. dpa

Mehr als elf Tage nach seinem Unfall in Deutschlands tiefster Höhle erblickt Forscher Johann Westhauser endlich wieder das Tageslicht. Bilder einer beispiellosen Rettungsaktion.
38 Bilder
Drama in der Riesending-Höhle
Foto: Bergwacht Bayern/dpa
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