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Riesending-Schachthöhle
16.06.2014

Verletzter Höhlenforscher ist in Biwak 3 angekommen

Der verletzte Höhlenforscher Johann Westhauser kommt dem Einstieg der Riesending-Höhle immer näher.
Foto: Tobias Hase (dpa)

Mehr als neun Stunden hat der Transport des verletzten Forschers zum Biwak 3 gedauert. Die nächste Etappe ist für Montagnachmittag geplant.

Um 6.30 Uhr hat das Rettungsteam nach über neun Stunden Transport  mit dem verletzten Höhlenforscher Johann Westhauser Biwak 3 in 700 Metern Tiefe erreicht. Hier soll der Patient nun eine Ruhepause einlegen, um sich zu erholen. Ein Arzt betreut Westhauser, dessen Zustand weiterhin stabil ist.

Im Laufe des Tages wird ein weiterer Arzt zum verletzten Höhlenforscher Westhauser gelangen. Je nach dem, wie es dem Forscher geht, soll die nächste Etappe der Rettungsaktion am Montagnachmittag beziehungsweise -Abend beginnen.

Mehr als elf Tage nach seinem Unfall in Deutschlands tiefster Höhle erblickt Forscher Johann Westhauser endlich wieder das Tageslicht. Bilder einer beispiellosen Rettungsaktion.
38 Bilder
Drama in der Riesending-Höhle
Foto: Bergwacht Bayern/dpa

Die rund 40 bis 50 Hilfskräfte in der Höhle bauen die Transportstrecke vom Biwak 3 bis hin zum Höhlenausgang weiter aus. Außerdem wird in den bereits zurückgelegten Abschnitten wieder zurückgebaut. AZ

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