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"Sandkerwa"
21.08.2018

Bamberg feiert wieder Sandkirchweih

Das traditionsreiche Volksfest war im vergangenen Jahr abgesagt worden, weil der Veranstalter unter anderem zu hohe Kosten für Sicherheitsauflagen fürchtete.
Foto: David-Wolfgang Ebener, dpa (Archivbild)

In Bamberg beginnt am Donnerstag eine neue "Sandkerwa". Zu dem Volksfest werden bis Montag insgesamt mehr als 200.000 Gäste erwartet.

Im vergangenen Jahr ist das Traditionsfest ausgefallen - doch heuer gibt es in Bamberg wieder eine "Sandkerwa". Am Donnerstag, 23. August, eröffnet Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) das beliebte Volksfest inmitten der historischen Altstadt.

Stadt und ehrenamtliche Helfer kooperieren in diesem Jahr miteinander, um das Fest auf die Beine zu stellen. Dazu gibt es unter anderem mehr Sicherheitskräfte. Zudem sollen Barrieren aufgebaut werden, um zu verhindern, dass Fahrzeuge in Menschenmengen fahren können. Die "Sandkerwa" endet am Montag. Mehr als 200.000 Gäste werden erwartet.

Bamberger Sandkirchweih: Kommune greift Organisatoren unter die Arme

Die Bamberger Sandkirchweih fand erstmals 1951 statt und gehört zu den beliebtesten Volksfesten in Bayern. Sie wurde früher ausschließlich von den Mitgliedern eines Bürgervereins organisiert. 2017 hatte der Verein die Veranstaltung jedoch abgesagt - vor allem weil sich die ehrenamtlichen Kräfte nicht mehr in der Lage sahen, die gestiegenen Sicherheitsanforderungen zu erfüllen und die damit verbundenen Kosten zu stemmen.

Ende November beschloss dann der Bamberger Stadtrat, dass die Kommune dem Verein unter die Arme greifen wird, um das Fest in Zukunft wieder auszurichten. (dpa/lby)

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