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Winter in Bayern

15.01.2019

Schneefall in den Alpen lässt nach - dann kommt der Kälteeinbruch

Die Temperaturen werden zur Wochenmitte wieder milder. Bis in die Alpen hinein gibt es dann einige Tage lang Tauwetter. An Bayerns Flüssen drohen Hochwasser und Überschwemmungen.
Bild: Ralf Lienert (Archiv)

Die Lage im Alpenraum entspannt sich. Der starke Schneefall hat in den meisten Regionen Bayerns schon nachgelassen. Doch der nächste Kälteeinbruch folgt.

Anwohner und Rettungskräfte in den bayerischen Katastrophenregionen können aufatmen: So extrem wie in den vergangenen Tagen wird es zunächst nicht mehr schneien, versichert Diplom-Meteorologe Jürgen Schmidt vom Wetterdienst wetterkontor.de und erklärt: "Die Nordwestlage, die so viel feuchte Luft und Schnee nach Süddeutschland gebracht hat, wird bis Ende der Woche abgelöst von Hochdruckeinflüssen aus dem Osten, die vor allem eisige Luft nach Deutschland bringen."

Der Schneefall lässt nach, die Temperaturen steigen

Der heftige Schneefall macht also erst einmal für ein paar Tage Pause. Wie Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes melden, lassen die Niederschläge schon am Dienstag nach und gehen sogar in höheren Lagen von Schnee in Regen über. Die Temperaturen liegen dabei zwischen 0 Grad am Alpenrand und 5 Grad im Flachland. Die Schneegrenze steigt dann auf circa 1000 Meter.

Auch am Mittwoch bleiben die Temperaturen vergleichsweise mild. Die Tageshöchstwerte liegen dann bei 2 bis 7 Grad. Im Alpenraum ist Sonnenschein zu erwarten, in anderen Teilen Bayerns dagegen rechnen Meteorologen mit Nieselregen.

Nach dem Schneefall steigen die Pegel - Hochwasser droht auch in der Region

Angesichts der milderen Temperaturen drohen in vielen Teilen Bayerns nun Überschwemmungen und Hochwasser. Auch in der Region Schwaben steigen die Pegel immer weiter an. Fußgänger, die sich in der Nähe von Flüssen aufhalten, sollten aufmerksam sein.

In der Nacht auf Donnerstag sollten Autofahrer in ganz Bayern wieder vorsichtig sein, denn die Temperaturen liegen nur noch um die Null-Grad-Grenze und es kann örtlich zu Glätte auf den Straßen kommen. In manchen Alpentälern wird es sogar bis zu minus 9 Grad kalt.

Am Donnerstag bleibt es im Alpenraum zunächst weitgehend sonnig. Ansonsten wird es in Bayern eher wolkig und am Nachmittag kann es auch länger anhaltend regnen. Die Temperaturen steigen im Alpenvorland tagsüber auf bis zu 8 Grad. Nur in höheren Lagen fällt dann wieder Schnee.

Neuer Kälteeinbruch kommt am Wochenende auf Bayern zu

Wetterexperte Schmid sagt: "Dabei fallen aber nur noch bis zu 30 Zentimeter Neuschnee, die ganz großen Schneemassen wie zuletzt wird es nicht mehr geben."

Zumal am Wochenende immer stärker die Hochdruckgebiete aus dem Osten auf das Wettergeschehen einwirken. "Dann wird es einen weiteren Wintereinbruch bei uns geben, aber sehr trockenes Winterwetter mit jeder Menge eisiger Luft." So liegen die Temperaturen in Bayern am Samstag und Sonntag zwischen 2 Grad und minus 8 Grad. (AZ)

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