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Region

07.02.2015

Schneeverwehungen machen Autofahrern zu schaffen

Nach Schneeverwehungen lag bis zu 15 Zentimeter hoch der Schnee auf der Staatsstraße nahe Blossenau (Kreis Donau-Ries). Mancher kam von der Fahrbahn ab.
Bild: Eva Münsinger

In der Region sind die wichtigsten Strecken zwar gut geräumt, doch auf kleineren Straßen machen Schneeverwahungen derzeit den Autofahrern zu schaffen. Hier die Tipps vom ADAC.

Am Freitag blies der Wind ordentlich, was dazu führt, dass es auf vielen Strecken zu Schneeverwehungen kam. Das führte zu einigen Unfällen.   Auf einer Kreisstraße im Ostallgäu erfasst eine Windböe bei winterlichen Straßenverhältnissen ein Auto. Das Fahrzeug wird in eine Böschung geschleudert. Vier Personen wurden verletzt. In Wulfertshausen (Kreis Aichach Friedberg) kam wegen einer Schneeverwehung ein Auto von der Straße ab. Dabei entstand ein Schaden von etwa 1000 Euro.

Der ADAC gibt folgende weitere Tipps, um der winterlichen Schleudergefahr zu begegnen:

Anfahren: Bei glatter Fahrbahn sollte im zweiten Gang unter behutsamem Einkuppeln losgefahren werden. Wer es im ersten versucht und zu viel Gas gibt, kommt nicht von der Stelle - die Reifen drehen durch. Moderne Automatikgetriebe haben ein Winterprogramm, das über eine entsprechende Taste gewählt werden kann.

Während der Fahrt: Um die Traktion nicht zu gefährden, fährt es sich am besten in einem höheren Gang. Dreht der Motor doch einmal hoch, ist zurückschalten die schlechteste Wahl. Durch die hohe Drehzahl kann das Auto schneller ins Schleudern geraten. Auf glattem Untergrund gilt: Nur lenken, wenn man nicht gleichzeitig Gas gibt.

Hektik vermeiden: Behutsamkeit ist bei Minusgraden im Straßenverkehr das Zauberwort. Heftiges Beschleunigen und schnelle Fahrt bergen Gefahren, aber auch das schnelle Loslassen des Gaspedals und hektische Lenkbewegungen. Überholvorgänge werden am besten mehrfach überdacht und im Zweifel unterlassen.

Gefahren erkennen: Schnee auf der Straße ist leicht erkannt, nicht aber Glatteis. Ein Blick an den Straßenrand ist oft aufschlussreich. Gibt es dort Schneeverwehungen und zeigt das Thermometer niedrige Temperaturen, dann ist überfrorene Nässe nicht unwahrscheinlich.

Dem Schleudern begegnen: Wer ins Rutschen gerät, sollte auskuppeln und schnell, aber gefühlvoll gegenlenken. Reagiert die Lenkung nicht, kann nur noch eine Vollbremsung helfen. Ist man ohne ABS unterwegs, empfiehlt sich in Gefahrensituationen der Wechsel von bremsen, Bremse lösen, lenken und wieder bremsen. Ist das Antiblockiersystem an Bord, reicht auskuppeln und bremsen. AZ/dpa

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