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Fertighecken

24.08.2007

So verschwindet der Nachbar sofort

Auge in Auge, Terrasse an Terrasse mit den Nachbarn - so leben viele Hausbesitzer. Bis die Hecke an der Grundstücksgrenze mannshoch gewachsen ist vergehen Jahre. Erst dann gibt es Privatsphäre im eigenen Garten. Nicht jeder vermag das geduldig zu ertragen.

Würzburg (ddp/fene) - Auge in Auge, Terrasse an Terrasse mit den Nachbarn - so leben viele Hausbesitzer. Bis die Hecke an der Grundstücksgrenze mannshoch gewachsen ist vergehen Jahre. Erst dann gibt es Privatsphäre im eigenen Garten. Doch bis dahin haben Spaziergänger und Nachbarn volle Sicht auf Grillgelage, Sonnenbadende und planschende Kinder. Nicht jeder vermag das geduldig zu ertragen.

Gerade in Neubaugebieten ist der direkte Blick auf Nachbars Aktivitäten rund um das Haus noch unverbaut. Ungewöhnliche Alternative zu Weidezaun, Bambuswand und Sichtschutz-Rollo ist ein neues Produkt: die mannshohe Fertighecke. Wie Meterware im Kaufhaus gibt es die grünen Trenner zu kaufen. Fertig einpflanzbar, bis zu zwei Meter hoch, liefert eine Gartenbaufirma in der Nähe von Stuttgart den grünen Sichtschutz.

In der Baumschule wächst der immergrüne Sichtschutz zu ansehnlicher Größe heran. "Fertighecken sind eine sehr gute Lösung", sagt der Landschaftsarchitekt Walter Kolb. "Man hat einen effektiven und naturnahen Sichtschutz." Zudem sei die Hecke ideal für ungeübte Gärtner. Die profitieren vor allem davon, dass die Pflanzen schon im optimalen Abstand stehen - leichtes Spiel also auch für Menschen ohne grünen Daumen.

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Das Angebot gibt es nicht nur in grün. Man bekommt die buschigen Fertighecken aus Efeu oder Kirschlorbeer ebenso wie sommergrüne Rot- oder Hainbuchen oder gemischte Pflanzenmodule aus blühenden Sträuchern. Auch "Nasch-Hecken" aus Spalierobstbäumen oder gar Rosenhecken sind erhältlich.

Aber die Fertighecke hat auch ihren Preis: Ein 1,20 Meter breites und 1,80 Meter hohes Stück "Hecke am laufenden Meter" aus Efeu kostet rund 170 Euro. Dazu kommen Kosten für Fracht und Befestigungsmaterial. Geschnitten wird die Hecke in der ersten Saison noch nicht. Erst in den darauf folgenden Jahren trimmt man sie mit der Heckenschere in die gewünschte Höhe und Breite. Schnitttermine sind das frühe Frühjahr und der Herbst.

Sollte einmal eine Pflanze innerhalb der Hecke eingehen, ist es laut Kolb kein Problem, die Lücke - das zum Guckloch auswachsen könnte - wieder zu schließen: "Man bekommt die gängigen Heckenpflanzen in Baumschulen in fast jeder gewünschten Größe", sagt der Landschaftsarchitekt.

www.hecke-am-laufenden-meter.de

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