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Bildung

02.01.2018

Spaenle will mehr Islamunterricht an Bayerns Schulen

Wer den Islam studieren will, muss erst einmal den Koran lesen lernen. In Bayern ist der Unterricht ein Modellprojekt an 340 Schulen. Kultusminister Spaenle will ihn ausweiten.
Bild: Oliver Berg, dpa

Mehr als 15.000 bayerische Schüler haben seit 2009 Islamunterricht genommen. Jetzt will Bildungsminister Spaenle das Angebot für Bayerns Schulen ausweiten.

Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) hat sich für eine Ausweitung des Islamunterrichts an Bayerns Schulen ausgesprochen. "Ich halte das Modell, wie wir es jetzt in Bayern an weit über 300 Schulen anbieten, für einen gangbaren Weg", sagte er der Deutschen Presse-Agentur in München.

Kultusminister Spaenle will Islamunterricht an Schulen ausweiten

Seit 2009 läuft im Freistaat ein Modellversuch für Islamunterricht in deutscher Sprache, der schon zwei Mal verlängert wurde. "Wenn es nach mir geht, könnten wir das auch flächendeckend anbieten", so Spaenle. Rund 15.500 Schüler haben laut Kultusministerium im Schuljahr 2016/2017 daran teilgenommen.

Auch der bayerische Lehrerverband BLLV hatte sich vor ein paar Wochen schon für eine Ausweitung ausgesprochen. 2019 läuft das Programm aus. Wie es danach weiter gehe, entscheide der nächste Landtag, erklärte Spaenle. Im Herbst 2018 wird im Freistaat gewählt. (dpa/lby)

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