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Georg Fahrenschon

13.11.2017

Sparkassen-Regionalchefs beraten über Steueraffäre Fahrenschons

Der Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes, Georg Fahrenschon gerät in der Steueraffäre immer mehr unter Druck.
Bild: Ralf Hirschberger, dpa (Archiv)

Die Regionalchefs der Sparkasse wollen am Dienstag über die Steueraffäre von Georg Fahrenschon beraten. Damit könnte das Aus für den Sparkassen-Präsidenten besiegelt werden.

Über die Zukunft des deutschen Sparkassenpräsidenten Georg Fahrenschon könnte am Dienstag eine Vorentscheidung fallen. Die regionalen Präsidenten wollten sich am Dienstag in Hannover treffen, um über die Steueraffäre des ehemaligen bayerischen Finanzministers und Konsequenzen zu sprechen, hieß es am Montag aus Sparkassenkreisen. Ein formeller Beschluss ist vorerst nicht geplant. Es gebe am Dienstag keine Sitzung des DSGV-Präsidiums oder eines anderen Verbandsgremiums in Berlin.

Die Wahl des Sparkassen-Präsidenten wurde verschoben

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) verwies am Montag auf die "aktuelle Beschlusslage in den DSGV-Gremien", die am 8. November veröffentlicht wurde. Demnach ist "die Wahl des DSGV-Präsidenten verschoben" und der Ausgang eines gerichtlichen Verfahrens werde abgewartet.

Kurz vor der geplanten Wiederwahl Fahrenschons in der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass der 49-Jährige mehrere Steuererklärungen zu spät eingereicht und deshalb einen Strafbefehl wegen Steuerhinterziehung erhalten hatte. dpa

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