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20.02.2007

Stoiber füllt noch einmal Halle in Passau

Bei seinem 19. und vermutlich letzten Auftritt als Redner beim politischen Aschermittwoch will der scheidende CSU-Chef Edmund Stoiber ein "Glanzstück" abliefern und Passau zum "Mekka der Konservativen" machen. CSU-Generalsekretär Markus Söder rechnet mit einem "Stoiber-Fest".

München/Passau (jub/dpa/ddp).

Die Erwartungen der CSU-Anhänger sind offenbar groß. Während sich der Andrang vergangenes Jahr in Grenzen hielt, berichtet die Landesleitung für diesen Aschermittwoch von einem regelrechten Ansturm auf die Tickets, seit Stoiber den Rückzug von seinen politischen Ämtern angekündigt hat. "Es wird rappelvoll. Alle wollen noch einmal Stoiber erleben", sagte ein CSU-Sprecher.

Zu den Inhalten der Stoiber-Rede gibt es bisher nur Andeutungen. Der scheidende Ministerpräsident und Parteivorsitzende werde "klare Worte für einen klaren Kurs" finden und eine "Standortbestimmung" für die CSU liefern. Er wolle die CSU als "konservative Umweltpartei" und zugleich "einzige echte Volkspartei in Deutschland" positionieren. Er wolle aber auch eine "emotionale, sehr persönliche Rede" halten. Details wurden - "damit es spannend bleibt" - vorab nicht genannt.

In Passau sollten auch die Konkurrenten um den Parteivorsitz, die Minister Erwin Huber und Horst Seehofer, aufeinandertreffen. Doch Seehofer kommt nach Informationen der Passauer Neuen Presse nun doch nicht. Anders als Huber, der als niederbayerischer Bezirksvorsitzender die Veranstaltung eröffnet, hätte Seehofer in Passau kein Rederecht.

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