Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Ukrainische Behörden: Probleme mit der Stromversorgung den ganzen Winter lang
  1. Startseite
  2. Bayern
  3. Streit ums Mittagessen: Ehefrau niedergestochen

29.10.2007

Streit ums Mittagessen: Ehefrau niedergestochen

Foto: Anne Wall

Familiendrama in Augsburg: Ein 59-Jähriger hat seiner Ehefrau im Streit ein Messer in den Bauch gerammt.

Von Stefan Krog

Dieser Familienstreit wäre um ein Haar tödlich ausgegangen: Ein 59-jähriger Familienvater aus Hochzoll hat laut Polizei seine 46-jährige Ehefrau mit einem Messerstich in den Bauch beinahe umgebracht.

Anlass der Auseinandersetzung innerhalb der Familie am Sonntag war nach ersten Ermittlungen, dass die Frau dem Mann kein Mittagessen zubereiten wollte. Das Opfer befindet sich mittlerweile außer Lebensgefahr. Die fünf Kinder der Familie, die teils schon volljährig sind, werden vom Kriseninterventionsdienst des Roten Kreuzes betreut.

Es war am Sonntagmittag, als in einem Wohnblock in

Hochzoll-Süd

laute Schreie zu hören waren. Kurz darauf rückten mehrere Streifen der

Polizei

in der Wohnanlage an. In der Wohnung der Familie fanden die Polizisten die Kinder und die Mutter, der von ihrem Mann laut Ermittlungen das Messer in den Bauch gerammt worden war.

Zuvor hatte es offenbar einen Streit zwischen den Eheleuten um das Mittagessen gegeben. Das berichteten die Kinder der Polizei. Auch der Ehemann, der gestern vor dem Haftrichter stand, bestätigte dies.

Die 19-jährige Tochter hatte noch vergeblich versucht, die Streitenden zu trennen. Nach der Tat konnten sie und ihre Schwestern dem Vater das Messer offenbar aus der Hand schlagen. Der ergriff daraufhin die Flucht. Die Mutter wurde durch die Tat sehr schwer verletzt. Dem Notarzt gelang es, die Frau zu reanimieren. Sie wurde ins Klinikum gebracht. "Nach einer Notoperation schwebt sie nicht mehr in Lebensgefahr", sagt Polizeisprecher Michael Böhm.

Noch nicht restlos geklärt ist, warum der Streit so eskalierte und wie das Verhältnis zwischen den Eheleuten in der Vergangenheit war. Nachbarn berichten allerdings von einer unauffälligen Familie. Offenbar lebten die aus der Türkei stammenden Eheleute schon seit Jahrzehnten in Deutschland.

Kurz nach der Tat wurde der Vater festgenommen. Noch während die Polizei die Umgebung absuchte, ging ein Notruf in der Einsatzzentrale ein, dass sich ein Mann am Kuhsee umbringen wollte. Wie sich herausstellte, handelte es sich um den 59-Jährigen. Er hatte als Nichtschwimmer versucht, sich zu ertränken.

Der Mann sitzt in Untersuchungshaft, so Oberstaatsanwalt Matthias Nickolai. Der Ermittlungsrichter erließ gestern Nachmittag Haftbefehl wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.