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Stromtrasse
12.06.2014

Notwendig? Stromtrasse nach Bayern auf dem Prüfstand

Wegen der geplanten Stromtrasse kommt es immer wieder zu Protesten - wie hier in stiller Form in Marxheim.
Foto: Jürgen Ziegelmeir

Die Notwendigkeit der in Bayern neuen Ost-Süd-Stromtrasse wird noch einmal intensiv überprüft. Wegen des Trassenverlaufs war es zu massiven Protesten gekommen.

Das teilte Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) am Donnerstag nach einem Bund-Länder-Treffen bei Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit. Es sei hier nie über eine bestimmte Trassenführung gesprochen worden, betonte Lieberknecht. Besonders aus bayerischer Perspektive sei noch nicht plausibel dargestellt, ob es nach der geplanten Begrenzung des Windenergieausbaus diesen Bedarf noch gibt.

Die 450 Kilometer lange Leitung ist eine von drei geplanten Haupttrassen der Energiewende und soll ab 2022 von Bad Lauchstädt in Sachsen-Anhalt Strom nach Meitingen bei Augsburg bringen. Bayern hatte beim Bundesbedarfsplangesetz dem Bau der Höchstspannungsleitung 2013 zugestimmt. Nach Vorschlägen des zuständigen Betreibers Amprion für einen Trassenverlauf war es aber zu massiven Protesten gekommen.

In Bayern befürchtet man, dass darüber vor allem Braunkohlestrom aus den Revieren im Osten in den Freistaat fließen könnte. Zuletzt war publik geworden, dass die Staatsregierung überlegt, einen anderen Verlauf für die Gleichstromtrasse quer durch Bayern zu prüfen.

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