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Stuttgart/Kreis Augsburg
13.04.2021

Prozessauftakt: Das waren die bestialischen Pläne der Terrorzelle "Gruppe S."

Die Angeklagten der mutmaßlich rechtsextremen Terrorzelle „Gruppe S.“ kamen teils vermummt in den Gerichtssaal.
Foto: dpa

Plus Der spektakuläre Prozess gegen die mutmaßlich rechtsextreme Terrorzelle "Gruppe S." hat begonnen. Die Truppe um Werner S. aus dem Landkreis Augsburg soll Bestialisches geplant haben.

Es ist schon optisch eine seltsame Truppe, die da am Dienstagvormittag gegen 10 Uhr in den Hochsicherheitssaal des Gerichts in Stuttgart-Stammheim gebracht wird. Einer ist mit Kapuze, Sonnenbrille und Corona-Maske komplett vermummt, bei einem anderen blitzen Nazi-Tätowierungen hervor, ein anderer trägt Hemd und Pulli. Einer ist Krankenpfleger, einer Trockenbauer, einer Lagerist, mehrere sind arbeitslos. Der Jüngste ist 32, der Älteste 61. Sie kommen aus unterschiedlichen Bundesländern. Aber eines soll die zwölf Männer verbinden: der Hass auf Ausländer, auf Muslime und Juden, auf politisch Andersdenkende. Und der Wunsch nach einem anderen Deutschland. Der Anführer der Truppe soll Werner S., 55, aus Mickhausen im Landkreis Augsburg sein.

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14.04.2021

Und der Herr Minister Seehofer von der CSU sagt, von der rechten Szene geht keine relevante Gefahr aus. Da fühlt man sich als Bürger wirklich gut geschützt. Prima.

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