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Überblick
30.12.2016

So soll Silvester in der Region sicher werden

Damit es im Trubel der Partyfans keine Zwischenfälle gibt, stocken viele Städte die Zahl ihrer Sicherheitskräfte auf.
Foto: Ulrich Wagner

Konsequenzen nach dem Anschlag in Berlin und die Kölner Übergriffe zieht man fast überall. Die Städte in Bayern und in der Region reagieren unterschiedlich darauf. Ein Überblick.

Nach dem Terroranschlag in Berlin und nach den Übergriffen von Silvester 2015 auf der Kölner Domplatte müssen sich die Partyfreunde in Bayern an Silvester auf mehr Polizeipräsenz einstellen. Konkrete Hinweise auf eine Terrorgefährdung liegen landesweit aber nicht vor.

Das Jahr 2016 hatte in der Landeshauptstadt mit einer Terrorwarnung begonnen, unter anderem wurden zwei Bahnhöfe gesperrt. An Silvester zieht es viele Menschen dennoch rund um Mitternacht auf die Straßen. Die Städte in Bayern und der Region reagieren unterschiedlich auf die Vorfälle der vergangenen Neujahrsnacht. Das Ordnungsamt in Passau hat sich in Absprache mit der Polizei entschlossen, die Silvesterfeier auf der Marienbrücke heuer nicht zu dulden. In den vergangenen Jahren hatten sich stets mehrere hundert Menschen auf der Innbrücke getroffen.

Silvester 2016: Bayerische Städte verstärken Sicherheit

In München wird die Bundespolizei verstärkt an Bahnhöfen und in S-Bahnen unterwegs sein. Eine der größten Silvesterpartys Bayerns beim Tollwood-Festival auf der Münchner Theresienwiese findet ohne nennenswerte Einschränkungen statt. Die Polizei habe nach dem Anschlag in Berlin ihre Präsenz ohnehin schon aufgestockt, sagte eine Sprecherin des Festivals. Zudem sei das Gelände seit Jahren komplett umzäunt und die erwarteten rund 6000 Gäste müssten mit Taschenkontrollen rechnen.

In Nürnberg, Bamberg und Würzburg sind nach städtischen Angaben keine Einschränkungen oder Straßensperren geplant. In Regensburg ist wie in den Jahren zuvor die zentrale Steinerne Brücke für Fußgänger und Radfahrer gesperrt.

Einschränken müssen sich in Bayern aber die Fans von Feuerwerken. Wegen erhöhter Brandgefahr werden einige historische Anlagen in Bayern in der Silvesternacht gesperrt. Und rund um die Schlösser, Burgen und Residenzen darf kein Feuerwerk abgebrannt werden. Zudem gilt an einigen historischen Orten und Altstadtplätzen ein Glas- und Flaschenverbot.

In der Region müssen Feiernde auf Folgendes achten:

Augsburg In der Silvesternacht werden mehr Sicherheitskräfte der Polizei unterwegs sein. Konkrete Einsatzpläne gebe es aber nicht, wie eine Sprecherin betont. Augsburgs Ordnungsreferent Dirk Wurm nennt die Zahl der städtischen Ordnungskräfte: „Wir haben zwei Doppelstreifen von 20 bis 2 Uhr im Einsatz.“ Dies könne sich zeitlich auch noch etwas länger hinziehen. Die städtischen Beschäftigten hätten sich freiwillig gemeldet. Sie dienen als Ansprechpartner, sollten von Bürgern Auffälligkeiten gemeldet werden. Es gibt Zonen in der Innenstadt und daran angrenzend, an denen nicht geböllert werden darf. Hier gibt es die beste Aussicht an Silvester

Ingolstadt Auch dort werden nach Ankündigung der Stadt mehr Polizisten und mehr Mitarbeiter des kommunalen Ordnungsdienstes in der Innenstadt unterwegs sein. Oberbürgermeister Christian Lösel (CSU) wird zudem nach Neujahr den städtischen Sicherheitsrat einberufen. Die Sicherheitskonzepte sollen optimiert und die Kameraüberwachung ausgeweitet werden. Darüber hinaus soll auch die Polizei mit zusätzlichen zivilen und uniformierten Beamten insbesondere in der Innenstadt präsent sein.

Kempten Gefeiert wird ohne Zäune, Taschenkontrollen oder besondere Sicherheitsvorkehrungen: Die Polizei hat keine Hinweise auf besondere Gefahren in Kempten, heißt es von Polizeisprecher Jürgen Krautwald. Damit ist die Lage anders als noch während der Allgäuer Festwoche im Sommer. Die Messe mit tausenden Besuchern und dem Dirndl-Weltrekord fand im August unter dem Eindruck der Attentate von Würzburg, Ansbach und München unter verschärften Sicherheitsauflagen statt. Für Feuerwerke ist die „unmittelbare Nähe“ zu Einrichtungen wie Kindergärten, Kirchen und Schulen tabu, heißt es aus der Stadtverwaltung. Da die historischen Plätze wie Residenz- und St.-Mang-Platz in der Nähe der beiden großen städtischen Kirchen liegen, darf dort kein Silvesterfeuerwerk über die Bühne gehen.

Ulm Mit deutlich verstärkter Präsenz wird die Polizei in der Ulmer Innenstadt unterwegs sein. Vor allem den Münsterplatz sowie die Fußgängerzone, also die Bahnhofstraße und die Hirschstraße, haben die Beamten im Blick. „Auf dem Münsterplatz werden wir dieses Jahr außerdem mit mehr Licht arbeiten“, sagte Rainer Türke, der Leiter der Abteilung Sicherheit, Ordnung und Gewerbe bei der Stadt. So wollen die Sicherheitskräfte auch die dunklen Ecken des Platzes, auf dem sich in der Silvesternacht in der Regel bis zu 3000 Menschen aufhalten, besser im Blick behalten. Ein Verbot von Feuerwerkskörpern oder Videoüberwachung ist laut Türke bislang kein Thema. Mit wie vielen Kräften sie an Silvester im Einsatz ist, verrät die Ulmer Polizei nicht. „Wir besprechen das bis zum letzten Tag mit der Stadt und setzen entsprechend das Personal ein.“ (möh, rilu, sh, be, mru, dpa)

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