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"Ufo"-Streik
20.10.2019

Warnstreik: In Bayern nur wenige Flüge ausgefallen

Die Kabinengewerkschaft Ufo hat für Sonntagmorgen zu Warnstreiks bei den Lufthansa-Töchtern Eurowings, Germanwings, Lufthansa Cityline und Sunexpress aufgerufen.
Foto: Oliver Berg, dpa (Symbol)

Warnstreiks bei den Tochter-Airlines der Lufthansa haben Fluggäste verunsichert. Bayern traf es dabei aber glimpflich.

Den Warnstreik der Flugbegleiter bei den Konzerntöchtern der Lufthansa haben Passagiere in Bayern nur in überschaubarem Außmaß betroffen. Am größten Flughafen des Freistaats in München fielen am Sonntag einem Airport-Sprecher zufolge ein "paar wenige" Verbindungen aus. Am zweitgrößten deutschen Drehkreuz habe "Normalbetrieb" geherrscht. In Nürnberg wurden im Laufe des Tages sechs Flüge annulliert, wie der Airport auf seiner Homepage mitteilte. 

Der Flughafen München ist nach Frankfurt am Main der zweitgrößte Lufthansa-Standort. Von hier aus heben überwiegend Flugzeuge der Konzernmutter ab. Bestreikt wurden am Sonntag allerdings die Töchter-Airlines Eurowings, Germanwings, Lufthansa Cityline und Sunexpress. An anderen deutschen Flughäfen fielen teilweise deutlich mehr Flüge als in Bayern aus. 

"Ufo" hatte die Warnstreiks am Freitag angekündigt

Die Kabinengewerkschaft Ufo hatte den Warnstreik der Flugbegleiter von ursprünglich 5.00 bis 11.00 Uhr bis um Mitternacht verlängert. Die Warnstreiks bei den Lufthansa-Töchtern waren erst am Freitagnachmittag angekündigt worden. Wenig später hatte die Gewerkschaft Ufo die schon seit Montag angekündigten Ausstände bei der Konzernmutter Lufthansa wieder abgeblasen. Der Konzern hatte sich kurzfristig bereiterklärt, 2 Prozent mehr Gehalt zu zahlen - gefordert hatte Ufo nur 1,8 Prozent. Unmittelbar danach schob Ufo weitere Tarifforderungen nach, die Lufthansa in einem Brief umgehend ablehnte. (dpa/lby)

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