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Studium

18.07.2011

Unis sind gefasst auf den Sturm

Hörsaal Uni München

Bayerns Hochschulen sind gut gerüstet

Augsburg Wird es katastrophale Zustände an Bayerns Hochschulen im Herbst geben, wenn zum Wintersemester der doppelte Abiturjahrgang antritt? Im Gegensatz zum Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) behält Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch die Ruhe. „Wir haben massiv in den Ausbau der Studienplätze investiert. Alles wurde genau berechnet. Für den Bedarf Bayerns langt es“, meinte Heubisch, der gestern vier neue Gebäude an der Hochschule Augsburg übergeben hatte.

Die CHE-Experten hatten in einer Studie bundesweit „ein enormes Planungs- und damit auch Finanzierungsdefizit“ beklagt. Die Planzahlen lägen um bis zu 216000 Studienanfänger zu niedrig. Allerdings blieben auch die Präsidenten von Universität und Hochschule in Augsburg trotz des Alarmrufs gelassen. Im Lauf des Sommersemesters habe ihn noch keine einzige Beschwerde erreicht, obwohl die Uni 1000 Studierende zusätzlich aufgenommen habe, sagte Prof. Alois Loidl. „Ich glaube nicht, dass es in Augsburg groß klemmen wird.“

Loidl rechnet im Wintersemester mit 3500 Erstsemestern, das bedeutet einen Zuwachs von nochmals 1000 Studierenden. Alle Bewerber bekämen einen Studienplatz – freilich nicht alle den, den sie wünschen. So lägen für den neuen Studiengang Wirtschaftsingenieur 1200 Anmeldungen vor, aber es würden nur 100 Erstsemester genommen.

Die Hochschule Augsburg werde im Wintersemester die 5000er-Marke erreichen, kalkuliert Prof. Hans-Eberhard Schurk. Die Anmeldezahlen lägen um 50 Prozent höher. Das Personal wurde um 20 Prozent aufgestockt, auch der Wegfall der Wehrpflicht sei schon in der Bemessung berücksichtigt.

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