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Unterfranken
12.03.2019

Pilot nach tödlichem Hubschrauber-Unglück verurteilt

Bei einem Unglück auf dem Flugplatz Haßfurt-Schweinfurt ist ein Flugplatzmitarbeiter durch Trümmerteile getötet wurden. Der Pilot soll nun eine Strafe zahlen.

Nach dem tödlichen Hubschrauber-Unglück in Unterfranken im vergangenen April soll der Pilot eine Geldstrafe in Höhe von 13.500 Euro zahlen. Das Amtsgericht Haßfurt hat einen Strafbefehl wegen fahrlässiger Tötung gegen den Soldaten erlassen, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag sagte. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk berichtet. Der Beschuldigte kann gegen das Urteil Einspruch einlegen, es ist daher noch nicht rechtskräftig.

Der Transporthubschrauber der Bundeswehr mit vier Soldaten an Bord hatte Anfang April 2018 auf dem Flugplatz Haßfurt-Schweinfurt eine Zwischenlandung eingelegt, um zu tanken. Während er zur Tankstelle rollte, stießen die laufenden Rotorblätter gegen den Tower. Trümmerteile flogen durch die Luft, die einen Flugplatzmitarbeiter trafen und tödlich verletzten. Die Hubschrauberbesatzung blieb unverletzt.

Die Staatsanwaltschaft Bamberg beantragte Anfang dieses Jahres einen Strafbefehl wegen fahrlässiger Tötung gegen den Piloten. Der Beschuldigte hätte die Kollision des Hubschraubers mit dem Tower und damit den Tod des Flugplatzmitarbeiters bei gebotener Sorgfalt vermeiden können, teilte die Behörde damals mit. (dpa/lby)

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