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Unterrichtszeiten
05.06.2018

SPD in München will Schüler länger schlafen lassen

Die SPD-Fraktion im Münchner Stadtrat hat das Schulreferat beauftragt, zu prüfen, ob der Unterricht an weiterführenden Schulen etwas später beginnen kann.
Foto: Daniel Karmann, dpa (Symbolbild)

Studien zufolge sind Schüler leistungsfähiger, wenn sie länger schlafen. Deshalb will die SPD im Münchner Stadtrat den Unterricht etwas später beginnen lassen.

Geht es nach der SPD im Münchner Stadtrat, könnten Schüler in der Landeshauptstadt bald etwas später in den Schultag starten. Die Stadtratsfraktion will das Schulreferat prüfen lassen, ob ein späterer Unterrichtsbeginn an weiterführenden Schulen möglich ist. Wie genau das umzusetzen ist, diese Entscheidung läge dann bei den Schulen.

In der Regel beginnt der Unterricht an deutschen Schulen um acht Uhr morgens - in anderen europäischen Ländern wie Italien oder Spanien geht es für Schüler meist erst eine Stunde später los. Das möchte die SPD im Münchner Stadtrat nun auch für München erreichen.

Mehr Schlaf soll Schüler leistungsfähiger machen

In ihrer Argumentation stützt sich die SPD-Fraktion auf eine Studie der Universität Leipzig aus dem Jahr 2016. Diese hatte ergeben, dass schon eine halbe Stunde weniger Schlaf die Leistungsfähigkeit um 30 Prozent vermindere.

Bei späterem Unterrichtsbeginn und längerer Schlafenszeit für Schüler sehen die Befürworter mehrere Vorteile: Schüler würden leistungsfähiger und motivierter, in den Familien gäbe es weniger Hektik am Morgen und sogar für den öffentlichen Nahverkehr verspricht sich die SPD eine Entlastung, wenn Schüler erst später in Bussen und Bahnen unterwegs sind.

Studien aus den USA gehen zudem davon aus, dass es weniger Verkehrsunfälle gibt, wenn der Schulunterricht etwas später beginnt. SPD-Stadträtin Birgit Volk sagt: "All das ist für uns Anreiz genug zu sagen: Probieren wir es aus!"

Später Unterrichtsbeginn: So könnte das in München Realität werden

Innerhalb eines Jahres werde sich das Schulreferat mit der Idee der Stadtratsfraktion beschäftigen, sagt deren Sprecher Matthias Jörg. Er geht davon aus, dass der Stadtrat noch 2019 über eine Beschlussvorlage entscheiden kann. "Wir brauchen dann natürlich noch eine Mehrheit, aber die sollten wir bei einem guten Konzept auch bekommen."

Auch in unserem Podcast "Bayern-Versteher" widmen wir uns dem Thema Schule - inklusive G9-Diskussion und Elterntaxis:

Die Idee, den Unterrichtsbeginn nach hinten zu verschieben, ist freilich nicht neu. Der Bayerische Lehrerinnen- und Lehrerverband (BLLV) hat bereits im Juli 2015 vorgeschlagen, die späteren Schulzeiten bayernweit in einem Modellversuch zu erproben. Die BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann sagte unserer Redaktion in diesem Zusammenhang: "Man müsste es ausprobieren und nach zwei, drei Jahren sagt man: Das hat funktioniert oder nicht und entscheidet neu."

Zuvor hatte auch die damalige Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig eine bundesweite Debatte zu dem Thema angestoßen. In einem Interview sagte sie dem Magazin Spiegel, dass sich viele Familien morgens eine Entschleunigung wünschten.

Unterrichtsbeginn: Entscheidung liegt bei den Schulen

Grundsätzlich wäre ein solches Modellprojekt an allen weiterführenden Schulen in Bayern möglich. Denn einen gesetzlich festgeschriebenen Schulbeginn gibt es in der Schulordnung nicht. Die legt nämlich nur fest, dass der Unterricht an Grund- und Mittelschulen in der Regel um 8 Uhr beginnen sollte. An Realschulen, Gymnasien und allen anderen Schulen liegt es am Schulleiter, darüber zu entscheiden.

Und an den Schulen selbst dürfte es am Ende auch liegen, ob Münchner Schüler tatsächlich länger schlafen dürfen. Denn wenn die SPD-Fraktion für ihre Idee im Stadtrat eine Mehrheit bekommt, dürfen Schulleiter selbst entscheiden, ob sie einzelne Klassen, ganze Jahrgänge oder die gesamte Schule später beginnen lassen. Und sie entscheiden, ob sie sich diesen Organisationsaufwand überhaupt leisten wollen - oder ob ihre Schule einfach weiterhin um acht Uhr morgens mit dem Unterricht beginnt.

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