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Unwetter
09.06.2016

Häuser in Simbach wegen Muren-Gefahr evakuiert

In Simbach am Inn hat das Hochwasser vergangene Woche besonders schlimm gewütet.
Foto: Sven Hoppe (dpa)

In der Nacht auf Donnerstag gingen wieder starke Regenfälle nieder. Häuser in Simbach wurden vorsichtshalber evakuiert. Die Lage blieb über Nacht unverändert.

Wegen eines drohenden Murenabgangs dürfen sechs Bewohner der hochwassergeplagten Gemeinde Simbach am Inn in Niederbayern die Nacht nicht in ihren Häusern verbringen. "Die übernachten jetzt bei Bekannten und Verwandten und dürfen ab Donnerstagmorgen 7.00 Uhr ihre Häuser wieder betreten. Das ist eine reine Vorsichtsmaßnahme für die Nacht", sagte Bürgermeister Klaus Schmid (CSU) am Mittwochabend. Der Hintergrund: "Da ist ein Abhang, der durchnässt ist, und es sind kleine Erdrutsche passiert. Als Vorsichtsmaßnahme wurden drei Häuser evakuiert." Zum Glück ist es dann bei den Vorsichtsmaßnahmen geblieben. Die Lage in Simbach sei über Nacht unverändert geblieben, berichtete ein Polizeisprecher am Donnerstag

Der Deutsche Wetterdienst hatte am Mittwochabend eine Warnung vor extremen Unwettern für die Landkreise Deggendorf, Straubing-Bogen und die Stadt Straubing, Kreis und Stadt Landshut, Kreis und Stadt Regensburg und den Kreis Dingolfing-Landau herausgegeben. Gegen 20 Uhr wurde dieser aber wieder zurückgezogen.

Wieder Unwetter in Baden-Württemberg

In Teilen von Baden-Württemberg gab es am Mittwoch wieder schwere Unwetter und Überschwemmungen, die Schäden angerichtet haben. Örtlich fielen pro Stunde rund 30 Liter Regen pro Quadratmeter, wie ein Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Abend sagte. Besonders viel Wasser kam demnach unter anderem in Geildorf (Kreis Schwäbisch Hall) herunter. Auch der Rems-Murr-Kreis und der Schwarzwald waren stark betroffen.

Schon in der Nacht waren im Südwesten mancherorts Dutzende Keller vollgelaufen und Straßen überschwemmt worden. So auch in der Nacht auf Donnerstag im Raum Augsburg, Günzburg und in Wertingen. Feuerwehr und Rettungskräfte waren tagsüber damit beschäftigt, die Straßen wieder frei zu räumen. AZ, dpa

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