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Garmisch-Partenkirchen

07.08.2016

Warum immer mehr Araber in Garmisch Urlaub machen

Verschleierte Frauen laufen durch die Fußgängerzone in Garmisch-Partenkirchen. Inzwischen ist das kein seltener Anblick mehr.
Bild: Peter Kneffel dpa

Gästeführungen auf Arabisch, Rücksicht auf andere Essgewohnheiten - nach Garmisch-Partenkirchen kommen inzwischen mehr Araber als US-Touristen. Das liegt auch an einem Sultan.

Dem Sultan von Oman sei Dank - in Garmisch-Partenkirchen prägen in diesen Tagen wieder Urlauber aus den Golfstaaten das Ortsbild. Wenn der 75-jährige Qabus ibn Said, der milliardenschwere Herrscher des arabischen Sultanats, zu Füßen der Zugspitze Urlaub in seinem prachtvollen Anwesen macht, tun es ihm viele Familien aus arabischen Ländern gleich. Es hat sich herumgesprochen in Oman, Dubai oder Kuwait, dass sich in dem Alpenort für einige Wochen im Jahr gut leben lässt.

Die Zahlen aus dem Tourismusbüro belegen es: Mit fast 53.000 Übernachtungen nahmen die Urlauber aus den arabischen Golfstaaten den USA 2015 den Spitzenplatz im Auslandsgeschäft ab. Der Zuwachs gegenüber dem Jahr zuvor beträgt satte 44 Prozent. Nach den USA mit knapp 49.000 Übernachtungen belegt Großbritannien bei rund 38.600 Übernachtungen Platz drei. Entsprechend hat die Gemeinde reagiert. Sie bietet Gästeführungen in Arabisch an.

Auf die Wünsche der Arabischen Gäste eingehen

Auch die Vermieter haben sich rasch auf den Wandel eingestellt. "Unsere Hoteliers sind megaflexibel, um den Wünschen der arabischen Gäste gerecht zu werden", sagt Jutta Griess vom örtlichen Hotel- und Gaststättenverband. Das heißt auch, sich besonders der mitreisenden Kinder anzunehmen, die in den Familien einen hohen Stellenwert haben. "Da kommen wir den Gästen mit zusätzlichen Kinderbetten in den Zimmern entgegen", nennt Griess als Beispiel. Und wenn der Nachwuchs im Speisesaal oder am Swimmingpool etwas lauter ist - macht nichts.

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Eine arabische Familie sitzt auf einer Bank am Ufer des Eibsees bei Garmisch-Partenkirchen und genießt das Bergpanorama.
Bild: Peter Kneffel dpa

Auch die Gastronomie hat auf die Essgewohnheiten der arabischen Urlauber reagiert. "Das bedeutet nicht, dass wir Schweinefleisch ganz von der Speisekarte nehmen", sagt Griess. Beim Frühstücksbuffet würden aber entsprechende Produkte eigens gekennzeichnet.

Gerne gehen die Familien aus den Golfstaaten ins Restaurant Akram's, das sich auf euro-asiatische Kost mit ayurvedischen Gewürzen spezialisiert hat. Inhaber Mohammad Akram ist gebürtiger Pakistani und hat jahrelang in Deutschlands höchstgelegenem Restaurant auf der Zugspitze (2962 Meter) gekocht, ehe er sein eigenes Restaurant im Ort eröffnete. "Für unsere arabischen Gäste haben wir eine spezielle Speisekarte", sagt Akram. "Und allein schon der Gesundheit wegen verwenden wir grundsätzlich kein Schweinefleisch."

Akrams Frau Christine berichtet, dass in den Sommermonaten ein Großteil der Gäste aus den Golfstaaten kommt. Sie bevorzugten im Juli und August das kühlere Klima hierzulande. Die ganze Familie versammelt sich zum Essen, das durchaus üppig ausfallen kann. "Sie bestellen Suppe, Salat und ein Hauptgericht", weiß Akram. "Die Speisen kommen in die Mitte des Tisches, und alle essen davon."

Ein Hinweisschild in arabischer Sprache steht in der Fußgängerzone. Garmisch-Partenkirchen boomt bei Urlaubern aus den Golfstaaten.
Bild: Peter Kneffel dpa

Wenn dabei nicht nur die Kinder die Finger zu Hilfe nehmen, rümpft mancher deutsche Gast freilich die Nase. "Wir mussten uns schon beschimpfen lassen", berichtet Akrams Frau Christine, die im Service mitarbeitet. Aber es gelte eben auch beim Essen das Motto "andere Länder, andere Sitten".

Michaela Nelhiebel von der Werbegemeinschaft des örtlichen Einzelhandels kann ein Lied davon singen. "Arabische Damen erfordern ein wenig mehr Aufmerksamkeit", hat die Vorsitzende und Mitinhaberin eines Optikergeschäfts am Kurpark gelernt. "Sie kommen öfter, bis sie sich entscheiden. Und selbstverständlich wollen sie den Preis runterhandeln."

Derzeit sind Sonnenbrillen der Renner. "Es soll natürlich das neueste Modell sein", so Nelhiebel. Für verschleierte Araberinnen wurde ein separater Raum eingerichtet, in dem sie diskret und ausschließlich von weiblichem Personal beraten Brillengestelle mit enthülltem Gesicht testen können, ohne dass ihre religiösen Gefühle verletzt werden. Auch die örtlichen Parfümerien, in denen sich die Frauen aus den Golfstaaten mit den gefragtesten Düften versorgen, beraten ihre Kundschaft rücksichtsvoll.

Ein Hinweisschild in arabischer Sprache unterhalb der Skisprungschanze. In Garmisch-Partenkirchen prägen in diesen Tagen wieder Urlauber aus den Golfstaaten das Ortsbild.
Bild: Peter Kneffel dpa

Der schwerreiche Sultan von Oman macht sich indessen bei seinen Besuchen in Garmisch-Partenkirchen rar. Der 75-Jährige taucht so gut wie nie im Ort selbst auf, wie Einheimische wissen. Er bleibt lieber in seinem streng bewachten Refugium. Von seiner Anwesenheit zeugen allenfalls Nobellimousinen mit verdunkelten Scheiben. Zudem ist sein Begleittross recht präsent im Ort. Und auch die Gefolgsleute des Monarchen lassen gutes Geld im noblen Ferienort. Paul Winterer, dpa

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Die Diskussion ist geschlossen.

08.08.2016

Wir können hier ja alle mal in der Öffentlichkeit mit Sturmhauben rumlaufen, so dass nur die Augen frei bleiben. Dann sehen wir mal, ob das für uns auch in Ordnung geht.

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08.08.2016

Ja, das sollte den Europäern schon mal zu denken geben, warum die reichen Araber ihre Glaubensbrüder nicht auf nehmen? Dort gäbe es Platz genug, selben Gewohnheiten und teilweise die selbe Sprache und natürlich der selbe Glaube!

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08.08.2016

Arabische Menschen haben einen Stolz auf ihre Herkunft, Kultur, Sitten und Gebräuche. Die würden einen Teufel tun und sich für uns verbiegen! Wir Deutschen haben in dieser Hinsicht überhaupt nichts, außer unsere Besserwisserei und den Eigenhass, wir verbiegen uns für jeden und alles. Darum nimmt man uns auf dieser Welt auch nicht sehr Ernst. Es darf jeder seine eigene Meinung haben. Ich finde dass eine Burka allgemein kein gutes Gefühl mehr auslöst. Unsere Land/Europa ist emotional sehr angeschlagen von Terroranschlägen und Gewalt aus den arabischen Ländern. Nach Garmisch-Patenkirchen kommen die reichen und auf der Balkanroute kommen Millionen arme Arabische Menschen in unser Land, das mit Hilfe Ehrenamtlichen Menschen und Milliarden Euro diese versorgt.

Ist das nicht etwas verrückt! In den Ländern der reichen Arabern findet nicht ein Anschlag statt. Auch bei uns müssen weder arabische Flüchtlinge noch Gäste in der Hinsicht was befürchten.

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08.08.2016

Alles richtig.

Da könnte man jetzt zynisch drauf antworten: Tja, die "reichen arabischen Staaten" haben halt erkannt: Wer sich die 3. Welt ins Land holt, bekommt auch die Verhälnisse dort mitgeliefert. Aber (frei nach Böhmermann) mach ich natürlich nicht.

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08.08.2016

Also nach Garmisch kommen nicht nur die "Reichen" sondern auch der Normalbürger(Mittelstand). Alleine von den Gästen aus dem Nahen und Fernen Osten könnre Garmisch nicht überleben.

Im Gegenzug machen doch auch u.a. Deutsche Urlaub in arabischem Gebiet, sei es Ägypten (besonders billig), sei es der Oman, sei es ... .

Da interessieren die inneren Strukturen solcher Staaten realtiv wenig.

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08.08.2016

Also nach meinem Gusto ist die Vermummung in Zeiten des Terrors nicht angebracht. Von mir aus könnten sie, wenn sie enganliegende Kleidung tragen, eben auch mit einer Papiertüte über den Kopf rumlaufen. Ist nicht sehr wichtig wie mein gegenüber herumläuft aber Sprengstoffgürtel unter der Kutte gehören schlichtweg verboten. Also Kuttenverbot. Funktioniert ja bei "Hells Angels" auch.

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08.08.2016

Haben Sie Angst vor Burkaträgern - ich nicht. Vielleicht sollten Sie wäjrend der Faschingszeit nicht mehr auf die Straße gehen. [url=http://www.smilies.4-user.de][img]http://www.smilies.4-user.de/include/Frech/smilie_frech_012.gif[/img][/url]

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08.08.2016

Das Bild von der Augsburger Allgemeinen wirkt drollig. Schwarze Geister, die irgendwie erbost aussehen. Ja wahrscheinlich sollten wir uns an die Gegebenheiten anpassen und uns alle für einen Tag eine schwarze Sturmhaube überziehen. Mal sehen was dann die Politiker sagen…

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08.08.2016

Wir mussten uns schon beschimpfen lassen», berichtet Akrams Frau Christine, die im Service mitarbeitet. Aber es gelte eben auch beim Essen das Motto «andere Länder, andere Sitten». .

Eben! Und bei uns nimmt man in der Regel die Mahlzeiten mit Besteck zu sich und benimmt sich bei Tisch entsprechend.

Aber wir sind ja "Bunt".

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08.08.2016

Ich bin Bayer und esse trotzdem auch mit Stäbchen, wenn es die Speisen erlauben.

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09.08.2016

Es ist mir völlig egal wie Sie Ihre Speisen einnehmen. Es ist mir auch egal, wie das die Araber machen. Aber ich möchte nicht in einen guten "Restaurant", wenn ich selber beim Essen bin am Nachbartisch zusehen müssen, wie der ganze Clan sich mit den Fingern aus einer Schüssel bedient. Die Lautstärke dabei ebenso nicht (haben Sie das schon mal live miterlebt?).

....wenn man schon von "anderen Ländern und anderen Sitten" schwafelt -wie die Servicemitarbeterin des Restaurants.

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09.08.2016

Hallo Josef S., wir beide sind klar im Vorteil, weder müssen wir in ein Lokal in dem wir uns nicht wohlfühlen, noch müssen wir nach Garmisch-Partenkirchen.

Wenn noch einige genauso, oder anders denken, kann es uns auch egal sein.

"Wir sind wir und das ist auch gut so".

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09.08.2016

Hallo Umberto,

wer weiß schon wie lange noch...... :-)

Andere Länder und Sitten gelten wohl auch nur noch für uns.

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07.08.2016

Also ich bin für ein "Vermummungsverbot" in der Öffentlichkeit. Ganz ehrlich. Ich fühle mich äusserst unwohl, wenn man nicht mal das Gesicht der Leute sehen kann.

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07.08.2016

Sie fühlen sich zu Recht unwohl. Und nicht deshalb weil man den Frauen irgend etwas Böses zutrauen würde, sondern weil sie uns auf eine Weise begegnen, die signalisiert, dass sie uns nicht trauen, dass sie Männern nicht trauen.

Diese Bekleidung hat etwas grundsätzlich sozial Zersetzendes. Man kann ja auch die eine Person nicht von der anderen unterscheiden. Mit wem spricht man nun eigentlich?

Herr F. sähe es gerne, wenn sich deutsche Wabbelbäuche unter weiten Stoffbahnen verhüllten - das sei ihm unbenommen, auch den Eigentümern derselben könnte man dann noch in die Augen sehen.

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07.08.2016

Was ist denn so schlimm an einer Frau mit Burka ? Finde es viel schlimmer wenn Deutsche halb nackt rum laufen ihre Schwabelbäuche raus hängen Hotpans anhaben mit Einem Hintern wie ein Brauerreigaul und Schenkel mit einem Umfang dass einem Angst wird sich kein bischen mehr genieren sondern alles offen zeigen ! Da sind mir verhüllte schon lieber und von deren Höflichkeit können sich mal unsere ewig meckernde Jammerlappen ein Beispiel nehmen, echt inzwischen schämen ich mich immer mehr für die Gehässigkeit und Unwissenheit unserer Deutschen und ihrer wenigen Bildung ! Das Wort Bitte und Danke höre ich von diesen Menschen öfters als von Deutschen Mitbürger, das einzig gute, es ist nur eine bildungsferne Minderheit der Deutschen das Gro weiss noch was sich gehört und sind offen im Umgang mit diesen Urlaubsgäste ! In deren Länder reisen, aber ihnen das Recht absprechen wollen dass sie zu uns kommen, da spricht doch nur der Neid.

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07.08.2016

Was mich daran stört? Weil die Verschleierung aussagt, daß wir Männer triebhafte Cretins seien, die beim Anblick eines weiblichen Gesichts sofort in den sexuellen Berserkermodus schalten würden.

Ich vermag nicht zu beurteilen, ob dies in den Herkunftsländern des Schleiers so ist oder mal so war, aber ich für meinen Teil fühle mich beleidigt, wenn jemand Anlaß sieht , sich in der Ehre gekränkt zu fühlen, wenn ich das Gesicht (s)einer Frau sehe.

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08.08.2016

Das ist Ihre Interpreation... die Verschleierung ist ein göttliches Gebot für Muslime. Das Problem ist dass man nicht akzeptieren dass es auch Menschen gibt die anders aussehen.

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08.08.2016

Bitte wo steht das im Koran? Ich habe das, zumindest in der mir vorliegenden Übersetzung, nicht gefunden. Dass man nicht aufreizend rumlaufen soll, das habe ich wohl gefunden, aber dass eine Burka überall Vorschrift ist, nicht.

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08.08.2016

Vielleicht gibt es ergänzende Vorschriften? Für andere Religionen, nehmen wir mal die Christen, gibt es ja auch nicht nur die Bibel.

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08.08.2016

Das ist Ihre Interpretation...

Stimmt, ebenso wie es hierzulande Interpretation vieler muslimischer Männer und Jugendlicher ist, daß alle deutschen Frauen und Mädchen "moralisch fragwürdiger Natur" seien, nur weil sie sich nicht nach den Moralvorstellungen ersterer kleiden und benehmen.

"Göttliches Gebot"? Meines Wissens ist die Verschleierung eher traditionell bedingt und wird, je nach Volk und Region auch recht unterschiedlich streng gehandhabt, aber ich laß mich gerne belehren, wenn Sie bessere Quellen/Informationen haben.

Ihrem letzten Satz gebe ich recht, vielleicht sollten beide Seiten daran arbeiten...

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08.08.2016

das Gro weiss noch was sich gehört und sind offen im Umgang mit diesen Urlaubsgäste

Der war gut!

Sie meinen nicht zufällig das -in meinen Augen- Geschleime, weil man den Kropf mit dem Geldsäckel nicht vollkriegt? Das ist nämlich der Grund weswegen man denen vor Ort so entgegenkommt. Offener Umgang, ich lach mich tot.

Zum esrten Absatz muss ich Ihnen allerdings zustimmen und wie Sie schon sagten, bisher eine Minderheit -Gottseidank.

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07.08.2016

Ich finde es absolut inkonsequent von unserem Staat bzw. unseren Politikern. Letzte Woche noch fordern sie (meines Erachtens zu Recht) ein Verschleierungsverbot, also keine Burkas etc. Wenn die stinkreichen Araber dann aber bei uns Urlaub machen oder München leerkaufen, dann ist es wieder o.k. Absolut inkonsequent!

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07.08.2016

Verdrehen sie doch nicht Alles! Es ist doch ein Unterschied, ob ich mit der Burka ins Gericht, in die Schule als Lehrerin oder an sonst einen Arbeitsplatz bin, oder ob die Urlauber damit rumlaufen. Die Moslems klagen doch wenn sie am Arbeitsplatz ihre Kappe abnehmen müßen.

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07.08.2016


Es ist interessant zu lesen, dass dort wo man mit Arabern viel Geld verdienen kann, es keinerlei Probleme macht, sich auf sie, ihre Kultur und Religion sowie ihre Sitten einzustellen.

Und das in der Servicewüste Deutschland.

Na also geht doch, denkt man sich.

Dabei hätte es Garmisch sicher nicht mal nötig.

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07.08.2016

Nun ja, die meisten Menschen sind käuflich, es ist nur eine Frage des Preises. Und wenn der Papa richtig Asche auf den Tisch legt, kann man ja auch mal wegen der ungezogenen Kinder beide Augen zudrücken, wegen derer ein einheimisches Paar vermutlich dezent zum Gehen aufgefordert werden würde.

So ist der Deutsche halt:

Während sich deutsche Touristinen in den einschlägigen Ländern wie selbstverständlich den Tschador überstülpen, hält es hierzulande niemand für angebracht, den Scheich darauf hinzuweisen, daß der deutsche Michel sich durch den Anblick von vollverschleierten Frauen kulturell beleidigt fühlen könnte, denn dies impliziert ja, daß die betr. Frau bei weglassen desselben sofort auf offener Straße von "Eingeborenen" vergewaltigt werden würde oder unsittlichen Anträgen ausgesetzt wäre.

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07.08.2016


Ich finde es ausgesprochen schön, dass unsere Gesellschaft dort, wo man mit den Arabern, ihrem Glauben und ihren Sitten fett Kohle machen kann, mit ihnen keinerlei Probleme hat - auch eben mit ihren Sitten und Ansprüchen.

Das nennt man dann wohl guten Service und das in der Sevicewüste Deutschland.

Kommt offenbar doch nur drauf an wie dick der Geldbeutel ist.

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07.08.2016

Naja, es ist doch allseits bekannt, manche machen für eben Geld alles, so etwas nennt man dann Service. :)

Wenn wir uns laut benehmen würden, oder gar mit den Fingern essen, was würde dann wohl geschehen? :(

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07.08.2016

Die arabischen Urlauber mit den Flüchtlingen zu vergleichen ist gelinde gesagt eine Unverschämtheit gegenüber den Urlaubern. Denken sie mal darüber nach?

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07.08.2016

Einen gewissen Bezug zu den Flüchtlingen haben diese Urlauber schon. Sie sind die unmittelbaren Nachbarn dieser Flüchtlinge, nehmen selber aber keine auf!

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07.08.2016


Ich habe nicht Urlauber mit Flüchtlingen verglichen sondern festgestellt, dass man die dieselbe Religion, Kultur und Sitten einmal ablehnt und einmal akzeptiert, je nachdem ob man die Person als profitabel einstuft oder nicht.

Sie können das anders bewerten - eine Unverschämtheit kann ich nicht daran erkennen, schon gar nicht gegenüber den Touristen.

Apropos Tourist: Sie haben schon gelesen, dass der Scheich sich auch ein kleines Anwesen erworben hat. Also Garmischer ist.

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08.08.2016

Liebe Frau S,

so bigott das von Ihnen angesprochene Verhalten deutscherseits auch sein mag, beruht dies bei genauer Betrachtung doch auf Gegenseitigkeit:

In den strenggläubigen islamischen Ländern wird der Europäer ebenso einerseits als ungläubig, dekadent und verkommen betrachtet, gleichzeitig ist er als zahlungskräftiger Tourist gern gesehen und wird umschmeichelt, (Verstoß NUB 7.2/edit)

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08.08.2016

Da haben Sie recht. Ich hatte mich in meiner Anmerkung nur auf die Berichterstattung zu Garmisch bezogen.

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