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Wetter
18.06.2016

Kein Sommer in Sicht: Jetzt reicht’s!

Von sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein konnte man dieser Tage in der Region nur träumen. Stattdessen gab es: Regen, Regen und nochmals Regen.
Foto: Gabriele Niepenberg, Fotolia.com

Der Sommer ist ein Totalversager. Statt Sonnenschein bringt uns das Wetter derzeit Gewitter und jede Menge Regen. Eine schonungslose Abrechnung.

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Lass uns das Beste daraus machen. Lust auf Kino? Wir können dieses pseudo-optimistische Geschwätz nicht mehr hören. Sagen wir es doch einfach so, wie es ist: Dieser Sommer ist ungefähr so sympathisch wie Cristiano Ronaldo. Dieser Sommer ist ein Totalversager. Er sollte sofort wegen anhaltender Erfolglosigkeit zurücktreten. Wenn wir einen Oktober gewollt hätten, dann hätten wir ihn bestellt. Haben wir aber nicht. Wir wollten einen Juni.

Am Donnerstagmorgen war es kälter als an Weihnachten

Wir wollten an den längsten Tagen des Jahres am längsten draußen sitzen. Den Fernseher bei Fußballspielen an die Terrassentüre stellen. Im Biergarten Bier trinken. Im Freibad baden. Und was kriegen wir: Dreckswetter!

Wir haben wirklich keine hohen Ansprüche. Und wir haben Geduld bewiesen, Regen und Hagel wochenlang teflonartig an uns abperlen lassen. Wir waren tolerant, haben dieses klägliche Imitat eines Sommers nicht unter Druck gesetzt. Aber jetzt reicht’s! Nur ein Depp ist immer tolerant. Jetzt ist Schluss mit lustig! Am Donnerstagmorgen meldete die Temperaturanzeige im Auto neun Grad. Neun! Weniger als an Weihnachten. Unser Hilfeschrei wurde vom hektisch arbeitenden Scheibenwischer übertönt. Und damit wir uns richtig verstehen: Wir lassen uns nicht länger von irgendwelchen Wetterexperten abspeisen. Mag ja sein, dass die Jahresdurchschnittstemperaturen steigen. Aber das hilft uns nichts, wenn wir Mitte Juni im nasskalten Matsch herumstehen. Ja, wir haben gesagt, wir wollen im Sommer die Füße ins Wasser hängen – aber doch nicht so!

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Die Diskussion ist geschlossen.

18.06.2016

Lieber Herr Stifter, „nu mal langsam mit die jungen Pferde“ . . .

Sooooo schlecht ist der Sommer doch gar nicht. Es ist Wachswetter. Die Rosenblüte ist grandios in diesem Jahr, der Rasen wächst wie verrückt, Garten gießen? In diesem Jahr nicht. Also können wir Wasser sparen. Das ist die positive Seite.

Eine schonungslose Abrechnung? Kann man wohl so sagen. Die Überschwemmungen sind von Menschen gemacht, die Monokultur, der Boden versiegelt, Flüsse begradigt, Wälder gerodet usw. . . . egal, weiß ja jeder. Die es trifft sind die Leidenden.

Das Negative: die Jungen der Wiesenbrüter sind in vielen Nestern buchstäblich ertrunken, die Nachzügler unter den Störchen – deren Brut ist durch die Nässe umgekommen.

Im letzten Jahr hatten wir die enorme Hitzewelle – in diesem Jahr beinahe Monsunregen. Ein Jahr so, das nächste wieder anders.

Die nächste Woche bringt uns ein Stück Hochsommer, und das mitten im Juni. Aber dann bitte nicht wieder stöhnen . . .

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18.06.2016

Der Sommer in diesem Jahr ist am 15.8.2016 von 11;00 bis 17:00

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18.06.2016

So ein Unsinn. Es ist genug Sommer. Reicht völlig aus wie es bis jetzt ist.

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18.06.2016

Super geschrieben!!! Bravo!!! Es spricht mir aus der Seele!!

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