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Wetter in Bayern
28.01.2020

Wetterdienst warnt in ganz Bayern vor Sturmböen

Ein Tiefdruckgebiet bringt starke Sturmböen nach Bayern. Es kommt auch zu Graupelschauern und Schnee.
Foto: Carmen Jaspersen, dpa (Symbolbild)

Der Deutsche Wetterdienst warnt am Dienstag vor Sturm in ganz Bayern. Für den Alpenrand gilt eine Unwetterwarnung. Wird es nun auch winterlich?

Es ist stürmisch am Dienstag: Ein Tiefdruckgebiet, das von Westen her nach Bayern gezogen ist, bringt sturmartige Böen, Gewitter und ein bisschen Schnee. Laut Diplom-Meteorologe Jürgen Schmidt vom Wetterdienst wetterkontor.de erreichen die Sturmböen in Augsburg Geschwindigkeiten von bis zu 80 Kilometern pro Stunde. In höheren Lagen rechnet Schmidt mit Böen von bis zu 100 Kilometern pro Stunde. Und mit dem Sturm sollen auch Gewitter nach Bayern ziehen.

Sturm: Böen mit bis zu 100 Kilometern pro Stunde in Bayern - Unwetterwarnung für Alpenrand

Laut Schmidt haben die Sturmböen am Dienstagmittag ihre Hauptphase erreichen. "Da kühlt es dann auch ab, es kann zu Graupelschauern und Gewitter kommen", sagt Schmidt.

Der Deutsche Wetterdienst hat am Dienstag für ganz Bayern eine amtliche Warnung der Stufe 2 vor Sturmböen herausgegeben, die bis mindestens 20 Uhr angesetzt ist. Für den Alpenrand gelten sogar Unwetterwarnungen (Stand: 16 Uhr).

Winterliches Wetter in Bayern: Nachts kann es glatt werden

Laut Jürgen Schmidt von wetterkontor.de kann es bis in tiefere Lagen hinein wird es auch schneien, von einem Wintereinbruch will der Meteorologe aber nicht sprechen. "Dazu ist es insgesamt noch zu mild." Der Schnee taue zu schnell wieder weg, nur in höheren Lagen ab 800 Metern wird der Schnee liegen bleiben, vermutet der Experte.

Er warnt allerdings davor, dass es durchaus glatt werden kann. Denn in der Nacht sinken die Temperaturen auf den Gefrierpunkt und das kann für Glatteis sorgen. Insgesamt werden die nächsten Tage recht wechselhaft, von Westen kommt auch immer wieder wärmere Luft nach Bayern.

Die Hoffnung auf Schnee brauchen Winterfreunde aber noch nicht aufgeben: Laut Schmidt kann es ab Mitte kommender Woche zu einem Wetterumschwung kommen, der kältere Luft mit sich bringt. Und dann könnte es auch mehr schneien. (dolli)

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27.01.2020

Keine Panik, alles normal, wir haben Winter in Europa.

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