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Wiesn 2019
19.09.2019

Auf dem Oktoberfest 2019 gibt es zahlreiche neue Fahrgeschäfte

Oberbürgermeister Reiter testet die „Pirateninsel". Sie ist eine der neuen Achterbahnen auf der Wiesn 2019.
Foto: Sven Hoppe, dpa

Diverse Achterbahnen, eine Wildwasserbahn und eine Bonbon-Manufaktur - Besucher des Oktoberfests können gespannt sein. Denn 2019 gibt es einige neue Attraktionen.

Lieferwagen drängen sich durch die Straßen auf der Münchner Theresienwiese, an den Ständen werden Regale eingeräumt und ein Mann in Latzhose zieht mit blauem Lack die Streifen auf dem weißen Grund eines Karussells nach: Es laufen die letzten Vorbereitungen, bevor das Oktoberfest am Samstag startet und Oberbürgermeister Dieter Reiter rufen wird: „O’zapft is!“

Neue Achterbahnen für Groß und Klein gibt es dieses Jahr auf der Wiesn

Der SPD-Politiker sagte am Donnerstag beim traditionellen Rundgang: „Ich habe ein gutes Gefühl.“ Stadtspitze, Festleitung, Wirte und Schausteller sehen dem größten Volksfest der Welt entspannt entgegen. Das könnte auch an der Wetterprognose liegen: Am Samstag soll das Wetter perfekt werden. Allerdings streben weder die Festleitung noch die Wirte neue Höchstzahlen an. „Das muss keine Rekordwiesn werden“, sagte Wiesnchef Clemens Baumgärtner (CSU). Einige Neuheiten könnten die Massen aber durchaus anziehen: „Kinzlers Pirateninsel“ beispielsweise. Die fabrikneue Achterbahn erlaubt schon Sechsjährigen alleine zu fahren. Mit ihren Eltern dürfen sogar noch Jüngere einsteigen.

Neu ist auch der „Spinning Racer“: Die Achterbahn, bei der sich die Fahrer auch noch um die eigene Achse drehen, ist zum ersten Mal auf der Wiesn. Bei den Probefahrten während des Rundgangs hörte man dort ebenso viel Kreischen wie bei „Heidi – The Coaster“, ebenfalls eine neue Dreh-Achterbahn. In der „Münchner Ski Party“, einem 400 Quadratmeter großen Belustigungsgeschäft, finden Wiesnbesucher einen Glas-Irrgarten, einen Gummiseil-Hindernisparcours, Wasserspiele und mehr.

"Heidi – The Coaster" ist eine neue Dreh-Achterbahn auf dem Oktoberfest 2019 in München.
Video: Philipp Wehrmann

Nass werden Besucher meist auch im „Poseidon“. Auch diese Wildwasserbahn im griechischen Stil steht zum ersten Mal auf dem Oktoberfest. Nach der Abkühlung verschafft der „Kettenflieger Bayern Tower“ einen Überblick über die Wiesn: Er ragt 90 Meter in die Höhe. Fahrgäste fliegen mit bis zu 65 Stundenkilometern umher. Und mit „Dr. Archibald“ kommt die erste transportable Abenteuerbahn auf die Wiesn, in der Mitfahrer in eine virtuelle Realität eintauchen.

Auch auf der Oidn Wiesn erwarten Besucher neue Attraktionen

Weniger futuristisch geht es auf der Oidn Wiesn zu: Dort gibt es eine neue Kegelbahn, eine Sonderausstellung mit einem Miniaturvolksfest und eine Bonbon-Manufaktur.

Doch nicht nur, mit was man auf der Wiesn fahren will, sollte überlegt sein, sondern auch, wie man dort überhaupt hinkommt: E-Tretroller sind verboten. Besucher sollen mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen oder noch umweltfreundlicher: zu Fuß. Klimaschonend soll es auch auf dem Gelände zugehen: Sechs gastronomische Wiesnbetriebe sind als klimaneutral zertifiziert worden. Sie gleichen CO2-Emissionen aus, indem sie Geld an Klimaschutzprojekte zahlen.

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