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Wildunfälle
22.10.2018

Die meisten Wildunfälle passieren in Bayern

Wildunfälle passieren vor allem in der Dämmerung.
Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Die meisten Wildunfälle gibt es in Bayern. Das berichtet das Statistische Bundesamt. Allein im Jahr 2017 starben bei solchen Unfällen zehn Menschen.

Im Jahr 2017 kamen auf Deutschlands Straßen 10 Menschen bei Wildunfällen ums Leben. Das berichtet das Statistische Bundesamt. Demnach wurden bei Wildunfällen außerdem 606 Personen schwer verletzt und 2308 Personen leicht verletzt. 

Die meisten der insgesamt 2 551 Wildunfälle mit Personenschaden gab es 2017 in Bayern - 471 Unfälle mit Personenschaden, bei denen 2 Menschen getötet wurden. Es folgte Niedersachsen, die wenigsten in den Stadtstaaten Bremen (0 Unfälle) und Hamburg (2 Unfälle, keine Getöteten). 

In den Monaten Oktober (282 Unfälle) und Mai (266) wurden die meisten Wildunfälle registriert. Die wenigsten ereigneten sich dagegen in den Monaten Februar (124) und Januar (126).

Wenn bei der Autofahrt Wild vor einem auftaucht, sollte man versuchen, nicht auszuweichen. Besser ist es, kontrolliert zu bremsen und das Lenkrad festzuhalten. Denn die Gefahr, bei einem hastigen Ausweichen die Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren, ist zu groß, warnen Experten.

Wenn ein Tier über die Fahrbahn läuft, ist es wahrscheinlich, dass diesem andere nachfolgen. Sollte ein Wildunfall passiert sein, sollte, wenn das gefahrlos möglich ist, die Fahrbahn geräumt und die Unfallstelle abgesichert werden. In jedem Fall muss die Polizei alarmiert werden. (AZ)

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