Newsticker
Heiko Maas bringt Regel-Lockerungen für Geimpfte ins Spiel
  1. Startseite
  2. Bayern
  3. Willy Astor muss sich an Corona-Auftritte im Autokino erst gewöhnen

Kabarett

04.07.2020

Willy Astor muss sich an Corona-Auftritte im Autokino erst gewöhnen

Willy Astor will sich während der Corona-Pandemie nur widerwillig an Auftritte in Autokinos gewöhnen.
Bild: Rebekka Jakob

Exklusiv An Auftritte in Autokinos will sich der Kabarettist Willy Astor nicht so recht gewöhnen. Das sei auf die lange Strecke nicht so sein Ding.

Der Kabarettist Willy Astor gewöhnt sich nur widerwillig in der Corona-Epidemie an Auftritte in Autokinos. "Das war beim ersten Mal schon sehr befremdlich", sagte der 58-Jährige. "Da dachte ich die erste halbe Stunde, es sitzt gar niemand in den Autos, und die Leute sind spazieren gegangen", berichtete der Musiker. Erst mit der Zeit seien Hupen als Applaus ertönt und die Auftritte lustig geworden. "Am Ende war es wie Lachen auf Rädern", sagte Astor. „Aber ich hoffe, nicht jahrelang in Autokinos spielen zu müssen“, betonte er. „Das ist auf die lange Strecke nicht so mein Ding.“

 

Kabarettist Willy Astor: Corona-Krise ist wie wochenlanger Karfreitag

Er habe die Corona-Krise als wochenlangen Karfreitag erlebt. „Insgesamt habe ich mich an diese Art der Depression gewöhnt“, sagte Astor. „Uns Künstlern ist der Mund sozusagen immer noch halb zugeklebt.“ Auch wenn er momentan genügend Zeit habe, fielen ihm Ideen zu seinen Texten meist nur spontan ein.

So auch die von ihm geschriebene Hymne des FC Bayern „Stern des Südens“: „Das war an einem entspannten Freitagvormittag um Halbezehne“, sagte Astor. „Da kam das Lied plötzlich angeflogen. Das sind die Geschenke, die mir die Muse vorbeischickt.“

Willy Astor schreibt seine Reime sofort auf

Er habe aber immer Angst, dass er gute Einfälle, gleich wieder vergesse: „Ich muss tatsächlich einen coolen Reim sofort aufschreiben, denn der kann eine Minute später schon anders sein oder ich vergesse ihn ganz“, sagte der Wortakrobat. Er habe inzwischen 30 vollgeschriebene Skizzenbücher und diktiere Ideen oft sofort ins Handy. „Das ist gewissermaßen meine Lebensversicherung“, sagte Astor. (AZ)

Das komplette Interview mit Willy Astor lesen Sie hier.

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren