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Wetter

08.02.2015

Winter hat Bayern weiter fest im Griff

Sonne satt gab es am Samstag. Doch seit Sonntag schneit es wieder kräftig in Bayern.
Bild: Armin Weigel/dpa

Es war ein geteiltes Wochenende in Bayern. Erst lockte prächtiges Winterwetter am Samstag zahlreiche Menschen in die Berge. Am Sonntag gab es dann wieder verbreitet Schneefälle

Erst Sonne satt, dann neuer Schnee: Der Winter hat in Bayern auch am Wochenende nicht locker gelassen. Am Samstag durften sich Ausflügler und Wintersportler noch fast überall in Bayern über einen strahlend-blauen Himmel freuen. In den bayerischen Alpen gab es als besonderes Zuckerl eine prächtige Fernsicht. "Wir können 180 Kilometer weit blicken", freute sich etwa ein Wetterbeobachter auf Deutschlands höchstem Berg, der 2962 Meter hohen Zugspitze. "Das ist schon prima."

Am Sonntag war es mit der Herrlichkeit aber schon wieder vorbei. Verbreitet setzten Schneefälle ein, nur noch ganz selten ließ sich die Sonne blicken. Auf den Straßen im Freistaat sorgte der Schnee vielerorts für Behinderungen. 

Unfallserie mit 30 Autos

Auf der Autobahn 9 in Mittelfranken brachte eine Unfallserie mit 30 beteiligten Autos am Sonntag den Verkehr zum Erliegen. Wie die Polizei mitteilte, war es innerhalb kürzester Zeit bei Allersberg zu mehreren Auffahrunfällen gekommen. Drei Menschen wurden leicht verletzt, die Autobahn musste in Richtung München stundenlang komplett gesperrt werden. Die genaue Ursache für die Unfallserie war zunächst nicht klar.  Aus der Region wurden keine größeren witterungsbedinten Unfälle gemeldet.

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Rechtzeitig zum Wochenende hatte sich zunächst die Lawinengefahr in den bayerischen Alpen leicht entspannt. Vom Allgäu bis zu den Berchtesgadener Alpen herrschte am Samstag nur noch mäßige Gefahr, teilte der Lawinenwarndienst in München mit. Vor allem oberhalb von 1800 Metern gebe es aber weiterhin Gefahrenstellen, hieß es. Dort sei insbesondere bei großer Zusatzbelastung die Auslösung von Schneebrettlawinen möglich. Am Sonntag rechneten die Experten aber bereits wieder mit einem Anstieg der Lawinengefahr.

Montag soll es weiter schneien

Frostig waren einmal mehr die Nächte. Am kältesten war es in der Nacht zum Samstag im oberpfälzischen Tirschenreuth mit minus 14,7 Grad, teilte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes in München mit. In Kaufbeuren wurden in der Nacht zum Sonntag minus 14 Grad gemessen. Noch kälter war es auf der Zugspitze, dort wurden minus 17 Grad registriert. 

Am Montag soll es nach Angaben des Wetterdienstes neue Schneefälle geben. Besonders soll es dabei die Berchtesgadener Alpen treffen, wo bis zu 30 Zentimeter Neuschnee erwartet werden.

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