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Gerüchte im Rundfunkrat

07.06.2009

Wird Merkels Sprecher BR-Intendant?

wilhelm merkel

Der Sprecher der Bundesregierung, Ulrich Wilhelm, ist als künftiger Intendant des Bayerischen Rundfunks (BR) im Gespräch.

Allerdings ist es nach Schössers Angaben noch zu früh, um über einen Nachfolger des amtierenden BR-Intendanten Thomas Gruber zu diskutieren. Grubers Vertrag läuft noch bis Ende 2011. Es sei auch noch offen, ob Gruber dann noch einmal verlängern möchte, sagte der DGB-Landesvorsitzende. Frühestens Anfang 2011 werde wohl über den Intendantenposten entschieden. Grundsätzlich äußerte sich Schösser positiv über eine mögliche Kandidatur Wilhelms. "Rein menschlich gibt es gegen ihn nichts zu sagen."

Ein Sprecher des BR wollte die Spekulationen nicht kommentieren. Der Pressesprecher verwies ebenfalls auf die noch länger dauernde Amtszeit Grubers. "Zwei Jahre und sieben Monate stehen noch aus", meinte er.

Der 47 Jahre alte Wilhelm war lange einer der engsten Vertrauten des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber (CSU). Er ist Jurist und gelernter Journalist. Bevor Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ihn 2005 zum Regierungssprecher in Berlin machte, hatte er schon verschiedene hochrangige Funktionen in der bayerischen Staatsregierung inne. So war Wilhelm Amtschef im bayerischen Wissenschaftsministerium und auch schon Stoibers Regierungssprecher.

Laut Spiegel hat Wilhelm angekündigt, dass er aus familiären Gründen nur eine Legislaturperiode in Berlin bleiben wolle. In der CSU werde Wilhelm als erstklassiger Kandidat für den Intendantenposten des BR angesehen. Er sei auch den nicht parteipolitisch gebundenen Mitgliedern des Rundfunkrates vermittelbar.

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