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Eier-Skandal

09.08.2017

Wurde Fipronil auch in Bayerns Ställen verwendet?

Ob in Bayern Legehennen mit dem Insektizid Fipronil behandelt wurden, fragen die Grünen im Bayerischen Landtag.
Bild: Julian Stratenschulte, dpa (Symbolbild)

Wurde das Insektizid Fipronil auch in bayerischen Hühnerställen verwendet? Das will die Grünen-Fraktion im Bayerischen Landtag wissen und fordert mehr Verbraucherschutz.

In ihrer Anfrage vom Dienstag will sie auch wissen, seit wann in Bayern Lebensmittel auf Fipronil getestet werden, wie viele Eier mit erhöhtem Fipronil-Gehalt bei dem jüngsten Skandal in den Handel gelangt sind und welche Einzelhandelsunternehmen die Eier im Sortiment hatten.

Landtag: Grüne fordern Aufklärung im Fipronil-Eier-Skandal

Der Handel hatte teils schnell reagiert, die mit dem Insektizid belasteten Eier aus den Regalen genommen und von sich aus seinen Umgang mit den Eiern bekanntgegeben.

Während der Einzelhandel in Vorleistung gehe, "stochert das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit im Nebel", sagte Steinberger. Sie sehe bei der CSU-Regierung keinen Aufklärungswillen, sagte die Abgeordnete und verwies auch auf den Bayern-Ei-Skandal.  "Ob Insektengift oder Salmonellen, der Verbraucherschutz muss Vorrang haben."

Fipronil-Eier-Skandal: Bisher nur Eier aus den Niederlanden im bayerischen Handel

Bis Montagnachmittag ging das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) von Hunderttausenden Insektizid-belasteten Eiern mit rund 30 Kennnummern aus, die aus den Niederlanden nach Bayern geliefert wurden, darunter auch Bio-Eier. Diese Eier dürften nicht weiter verkauft werden, eine Rücknahme sei eingeleitet worden. dpa

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