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München

29.10.2020

Zu viel THC: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Besitzer von Hanfläden

Hanf-Produkte, die THC enthalten, dürfen nur an gewerbliche und wissenschaftliche Käufer abgegeben werden.
Bild: Marijan Murat, dpa

Produkte wie Hanfblüten-Tee oder Hanf-Öle sind erlaubt - trotzdem laufen in München Ermittlungen gegen Läden, die so etwas verkaufen. Denn sie enthielten zu viel THC.

Die Staatsanwaltschaft München I hat mehrere Betreiber von Hanfläden angeklagt. Der Grund: Zu viel berauschendes THC in Produkten wie Hanfblüten-Tee oder Ölen. Das bestätigte die Sprecherin der Anklagebehörde, Anne Leiding, auf Anfrage. Insgesamt seien die Betreiber von fünf Läden angeklagt worden - und darüber hinaus auch Verkäufer, die in den Geschäften arbeiteten.

Hanfläden in München verkauften Produkte mit zu viel THC

Insgesamt 180 Polizisten hatten im vergangenen Jahr acht Läden und Depots von Online-Shops sowie acht Wohnungen in und um München durchsucht. Dabei wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft 370 Kilo Hanftee, 530 Gramm CBD-Haschisch und 60 Kilo CBD-Blüten beschlagnahmt - außerdem 44.000 Euro Bargeld und zwei geladene Schusswaffen. "Zum damaligen Einsatz insgesamt ist zu sagen, dass im weit überwiegenden Teil der beschlagnahmten Produkte THC nachgewiesen werden konnte", sagte Leiding.

CBD ist die Kurzform von Cannabinol und im Gegensatz zum psychoaktiven Tetrahydrocannabinol (THC) nicht berauschend. Zwar dürfen die Produkte einen sehr geringen Anteil THC enthalten, sie können aber nur an gewerbliche oder wissenschaftliche Käufer abgegeben werden. 

Dagegen haben die durchsuchten Shops nach Auffassung der Behörden verstoßen. Neben Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz kommen auch Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz als Straftatbestände infrage. (dpa)

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31.10.2020

Bitte was soll das mit dem; "zu viel THC im Hanftee" wir Hanffachgeschäfte, halten uns genau an die Gesetzesvorgaben! Alle getesteten Produkte haben den THC Wert von 0,2% nicht überstiegen. Alle Produkte entsprechen, laut EU Gesetzt, einer der 52 zugelassenen EU Hanf Sorten und dürfen laut EU Verordnung innerhalb der EU gehandelt werden. Jeder Bio, Reform und Großmarkt hat mehr oder weniger Nutzhanf Produkte im Sortiment. Nur die bekommen kein Besuch, die können verkaufen was Sie wollen. Ich als Hanfstadel Besitzerin, wurde behandel als wenn ich Pablo Escobar wäre. Meine Ware würde einfach mit genommen und meine Privatwohnung wurde mit 20 Polizisten durchwühlt. Und das alles wegen Nutzhanfprodukten (Mehl, Pesto, Samen, Tee, Kosmetik), die keinerlei berauschende Wirkung haben?

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