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28.07.2018

Zug erfasst jungen Mopedfahrer

Drama in Harburg: Ein Mopedfahrer wurde vom Zug erfasst.
Foto: Puchner, dpa

Drama in Harburg an Bahnübergang

Schrecklicher Unfall an einem Bahnübergang in Harburg (Kreis Donau-Ries): Ein Mopedfahrer ist am Freitagmorgen von einem Zug erfasst und getötet worden. Der 19-Jährige hatte offenbar nicht bemerkt, dass die Schranken geschlossen waren. Laut Polizei passierte das Unglück kurz vor 7 Uhr. Der junge Mann war mit seiner Maschine auf der Wemdinger Straße stadtauswärts unterwegs. Zu diesem Zeitpunkt waren – so die ersten Erkenntnisse der Ermittler – die Schranken am Bahnübergang geschlossen. Möglicherweise blendete die tief stehende Sonne den 19-Jährigen derart, dass er dies nicht registrierte. Jedenfalls verringerte er wohl auch nicht seine Geschwindigkeit und prallte gegen die Schranke. Das Moped schoss unter dieser hindurch bis auf die andere Seite des Übergangs. Der Fahrer hingegen blieb direkt auf dem Gleis liegen.

Wenig später kam die Regionalbahn, die eigentlich um 7 Uhr den Harburger Bahnhof erreichen sollte. Der Lokführer konnte trotz einer Notbremsung nicht mehr rechtzeitig halten. Der Zug erfasste den Verunglückten. Für den 19-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.

In der Regionalbahn befanden sich rund 30 Fahrgäste. Die Freiwillige Feuerwehr Harburg holte die Personen über eine Leiter aus den Waggons. Die Leute seien gefasst gewesen, berichtet Kreisbrandmeister Reiner Häfele. Die Fahrgäste wurden mit einem Bus in Richtung Donauwörth gebracht. Der Zugverkehr zwischen Donauwörth und Nördlingen war nach dem Unfall bis zum Mittag unterbrochen.

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