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Oberbayern

30.12.2015

Zwei Bergsteiger stürzen im Wettersteingebirge in den Tod

Im Wettersteingebirge ist am Dienstagvormittag ein Urlauber aus dem Saarland verunglückt. Der 49-Jährige stürzte am "Anger Loch" 200 Meter in die Tiefe.
Bild: Symbolbild: Bergwacht Oberstdorf

In den bayerischen Alpen sind kurz vor dem Jahresende zwei Bergsteiger abgestürzt und ums Leben gekommen.

Bei zwei tragischen Bergunfällen in den bayerischen Alpen sind zwei Männer tödlich verunglückt. Ein 39 Jahre alter Mann starb am Mittwoch am Zugspitz-Jubiläumsgrat, ein 49-Jähriger kam am Dienstag im Wettersteingebirge ums Leben, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Der 39-Jährige aus Oberammergau überschritt mit drei Begleitern den Jubiläumsgrat, der die Zugspitze mit der Alpspitze verbindet. Dabei rutschte er aus und stürzte etwa 400 Meter über felsiges Gelände in Richtung Höllental ab. Die Bergwacht barg die Leiche des Mannes, seine Begleiter wurden vom Kriseninterventionsteam betreut. Laut Polizei waren die Männer für die Tour gut ausgerüstet.

Ein Urlauber aus dem Saarland stürzte im Wettersteingebirge vor den Augen seines Sohnes in den Tod. Die beiden hatten von der Meilerhütte kommend über eine mit Seilen gesicherte Kletterpassage absteigen wollen. Plötzlich verlor der 49-Jährige aus zunächst ungeklärter Ursache den Halt und stürzte rund 200 Meter in die Tiefe. Sein elf Jahre alter Sohn alarmierte zwar zwei andere Wanderer. Für den Urlauber kam aber jede Hilfe zu spät. dpa

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