Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit externen Inhalten, personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Einwilligung: Durch das Klicken des "Akzeptieren und weiter"-Buttons stimmen Sie der Verarbeitung der auf Ihrem Gerät bzw. Ihrer Endeinrichtung gespeicherten Daten wie z.B. persönlichen Identifikatoren oder IP-Adressen für die beschriebenen Verarbeitungszwecke gem. § 25 Abs. 1 TTDSG sowie Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO durch uns und unsere bis zu 220 Partner zu. Darüber hinaus nehmen Sie Kenntnis davon, dass mit ihrer Einwilligung ihre Daten auch in Staaten außerhalb der EU mit einem niedrigeren Datenschutz-Niveau verarbeitet werden können.

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Externe Inhalte: Zur Ergänzung unserer redaktionellen Texte, nutzen wir in unseren Angeboten externe Inhalte und Dienste Dritter („Embeds“) wie interaktive Grafiken, Videos oder Podcasts. Die Anbieter, von denen wir diese externen Inhalten und Dienste beziehen, können ggf. Informationen auf Ihrem Gerät speichern oder abrufen und Ihre personenbezogenen Daten erheben und verarbeiten.

Verarbeitungszwecke: Personalisierte Werbung mit Profilbildung, externe Inhalte anzeigen, Optimierung des Angebots (Nutzungsanalyse, Marktforschung, A/B-Testing, Inhaltsempfehlungen), technisch erforderliche Cookies oder vergleichbare Technologien. Die Verarbeitungszwecke für unsere Partner sind insbesondere:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
  1. Startseite
  2. Bayern
  3. Antisemitismus: "Pogrom-Stimmung": So ist die Gefühlslage in jüdischen Gemeinden

Antisemitismus
21.10.2023

"Pogrom-Stimmung": So ist die Gefühlslage in jüdischen Gemeinden

Am 7. Oktober griff die Terrororganisation Hamas die Bevölkerung Israels an. Asher Goldshmid, der neue Augsburger Rabbiner, sagt, er sei besorgt und bestürzt.
Foto: Martin Schutt, dpa

Plus Der menschenverachtende Angriff der Terrororganisation Hamas auf Israel ist zwei Wochen her. Antisemitische Vorfälle häufen sich. Gemeinden in Bayern stehen unter Schock.

Es ist schwer in Worte zu fassen, was gerade in Israel passiert. In jenem Staat, der eigentlich ein sicherer Hafen für Jüdinnen und Juden sein sollte, wurden am 7. Oktober Menschen vergewaltigt, verschleppt und ermordet. Der Terror der palästinensischen Hamas, der weiter kein Ende zu nehmen scheint, erschüttert die Welt – und jüdische Gemeinden in Bayern. Asher Goldshmid ist erst seit wenigen Monaten Rabbiner der Gemeinde in Augsburg und hat selbst lange in Israel gelebt. Seine derzeitige Gefühlslage beschreibt er so: "Besorgt, bestürzt und zu 100 Prozent solidarisch mit dem Volk Israels."

In seiner Augsburger Gemeinde gebe es dieselben Sorgen, wie sie die Menschen in Israel hätten, sagt der 28-Jährige. "Wir dürfen uns nicht von der inneren Angst treiben lassen, jedoch können wir antisemitische Angriffe nicht vollständig ausschließen." Die Hamas, so Goldshmid, "zielt auf die totale Vernichtung des jüdischen Volkes". Und weiter: "Solche Menschen wollen keinen Dialog führen und auch nicht zuhören. Wenn solche Menschen vor deiner Tür stehen, ist jede Diskussion zu spät."

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen. Wenn Sie bereits PLUS+ Abonnent sind, .

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

24.10.2023

Ein Zeichen, das Hoffnung macht:

"Vertreter von vier muslimischen Verbänden besuchen die Synagoge in Köln - und beeindrucken deren Vorstand mit klaren Worten gegen den Hamas-Terror.
(...)
Das war die neue, eindeutige Basis für den Dialog an diesem Montag in der Kölner Synagoge. Schon am Freitag folgt der nächste symbolische Akt: Dann werden jüdische Vertreter - allen voran Abraham Lehrer - in Bochum eine Moschee besuchen. Das Gotteshaus entging vor Tagen offenbar einem Brandanschlag, an einer Tür fanden sich Davidsterne. Und ein Hakenkreuz."

https://www.sueddeutsche.de/politik/muslime-synagoge-koeln-hamas-1.6292412

Wir dürfen nicht zulassen, dass die Rechten den Hamas-Terror dazu nutzen, muslimische und jüdische in unserem Land gegeneinander aufzuhetzen.

22.10.2023

Sehr geehrter Herr Wolfgang L.

dumm nur, dass die unabhängige Berliner Zeitung das Thema aufnimmt und reflektiert.
Die Empörung der Journalisten der Berliner Zeitung strömt aus jedem Absatz.

Und wie billig, dass Sie nichts anderes zu bieten habe, als APO-Polemik.

Unsere Kulturboheme stellt sich mit ihrem dröhnenden Schweigen schlicht und einfach bloß. Dass zu bemerken braucht es keinerlei Presse. Es springt einen einfach an.

Wo ist das Getöse vom „wir sind mehr“, „zusammenstehen“, „irgendwas gegen irgendwas“, „Solidarität mit …“, Regenbogen-Fahnen, die versammelten Bundespräsidenten mitFischfilet, und was es noch so alles dazu zu hören gab.
Nix. Null. Nada. Garnüschd.

Das wird sich mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit ändern, wenn die IDF in Gaza einmarschiert um der Hamas Stumpf und Stiel auszureisen.

22.10.2023

Die deutschen Promis haben leider gerade keine Zeit für Solidarität mit Juden.

"Viele ließen über ihre Agenturen oder ihr Management absagen, so Schwilden, darunter die Schauspielerin Nora Tschirner, die Moderatoren Klaas Heuer-Umlauf und Joko Winterscheidt, die Autorin Sophie Passmann, der Schauspieler Lars Eidinger. Auch viele Musiker, darunter die Bands Kraftklub, K.I.Z, der Sänger Marius Müller-Westernhagen sagten ab. Fast alle verwiesen auf 'zeitliche Gründe'. Die Toten Hosen wollten sich nicht äußern, ohne die Statements anderer Teilnehmer zu kennen, berichtet Schwilden weiter. Auf viele Anfragen habe er nicht einmal eine Absage erhalten, 'trotz mehrerer Nachfragen', sondern gar keine Antwort, schreibt Schwilden. Zu denjenigen, die sich gar nicht zurückmeldeten, gehörten laut Schwilden der Moderator Jan Böhmermann, der Influencer Rezo, die deutsche Fußballnationalmannschaft und die Komikerin Enissa Amani."

https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/antisemitismus-solidaritaet-mit-juden-dafuer-haben-deutsche-promis-gerade-keine-zeit-li.2151156

Dieses ganze Geplapper "gegen Rechts" war nie ernst gemeint, sondern diente nur dazu, um mit Gratismut seine Reichweite zu erhöhen und sich selbst als besserer Mensch zu präsentieren. Die jüdische Bevölkerung war nur das Vehikel für durch und durch egoistische Motive.

Derzeit ist jeder Jude in Deutschland gefährdet, aber kein einziger "Palästinenser".

Und ja, es herrscht eine Pogromstimmung.

22.10.2023

Marc Cohen, eigenartig, dass sich plötzlich ausgerechnet die Springer-Presse so um "linke Promis" bemüht. Ich habe größtes Verständnis, dass man auf solche Anfragen aus dieser politischen Ecke nicht antwortet.
"Geplapper gegen Rechts"? Wo stehen Sie eigentlich? Mir scheint, Sie sind nur ein Provokateur, der sein eigenes politisches Süppchen kocht.

22.10.2023

@Marc Cohen: Sehr guter Kommentar. Seine Stimme zu erheben und mitzuschreien, wenn eh alle schon das gleiche rufen, erfordert keinen Mut. Jetzt könnten solche Promis wahre Größe zeigen. Aber die meist linksorientierte Kunst- und Medienwelt scheint hier - aus welchem Grund auch immer - eher dem Narrativ von Islamisten zu folgen.

22.10.2023

Sehr geehrter Herr Wolfgang L.

Wenn Ihnen die Argumente ausgehen, kommt irgendwas progressiv-aktivistisches. Man könnte das auch Agit-Prop nennen, würden böse Zungen behaupten.
Also bringen Sie was mit „Springer-Presse“

Was nur wirklich dumm ist, die Berliner-Zeitung gehört gar nicht zum Springer-Verlag.

22.10.2023

Ich stimme Marc Cohen zu. Und auch ohne die Presseanfrage sieht man, dass aus der woken Elite-Ecke nichts kommt. Gerade jetzt könnte man Grönemeyers berühmte Sportpalastrede brauchen: ".. liegt es an uns, zu diktieren, wie eine Gesellschaft auszusehen hat".

22.10.2023

Wolfgang L.

Warum so hasserfüllt? Wie sagt Michel Friedman so passend: "Ich halte Abstand zu Antisemiten, auch wenn derjenige gar nicht weiß, dass er ein Antisemit ist"

22.10.2023

"Wo stehen Sie eigentlich?"

Wo stehen Sie? Offensichtlich nicht an der Seite der 1400 jüdischen Gewaltopfer.

22.10.2023

Marc Cohen, das meinte ich: Die Rechten und die Ausländerfeinde klatschen Ihnen Beifall. Warum wohl? Auch unter Juden soll es übrigens Rechtsextremisten geben, die ihren Hass auf den Islam hinter ihrer Opferrolle verbergen.
Mir sind diese ebenso widerlich wie die, die den islamistischen Terroristen zujubeln und sich über getötete israelische Kinder freuen.

22.10.2023

Thomas T., dumm nur, dass es sich um eine (durchsichtige) Aktion der "Welt am Sonntag" handelt. Und die gehört immer noch zu Springer. :))

22.10.2023

@ Marc Cohen

"Derzeit ist jeder Jude in Deutschland gefährdet, aber kein einziger "Palästinenser".
Und ja, es herrscht eine Pogromstimmung."

Es scheint wohl schwer zu begreifen sein, dass Fanatiker gegen Minderheiten wie Juden, Muslime, Migranten oder Asylbewerber in Deutschland nicht erwünscht sind. Vermutlich wissen sie nicht mal was eine Progromstimmung ist?
Es ist doch längst nicht mehr zu übersehen, dass Sie die Lage der Juden ausnützen um gegen Muslime, Migranten und Asylbewerber zu hetzen. Möchten Sie sich denn auf die gleiche Stufe stellen wie jene, die israelische Flaggen runter reißen?
Im Übrigen wird von der deutschen Politik alles getan um Juden, Muslime, Migranten und Asylsuchende vor deutschen sowie ausländischen Fanatiker zu schützen.

22.10.2023

@ Wolfgang L.

"Mir scheint, Sie sind nur ein Provokateur, der sein eigenes politisches Süppchen kocht."

Dieser Verdacht stellt sich schon eine Weile und lässt sich mittlereile kaum noch ableugnen.

22.10.2023

>>Seine Stimme zu erheben und mitzuschreien, wenn eh alle schon das gleiche rufen, erfordert keinen Mut. Jetzt könnten solche Promis wahre Größe zeigen. <<

Es ist schon erstaunlich, mit welcher Chuzpe hier Solidarität von Promis mit dem Judentum eingefordert wird. Warum fängt man nicht bei sich selbst an, diese Solidarität zu zeigen? In Augsburg holen Personen die Flagge Israels vom Mast vor den Augen etlicher Passanten. Eine einzige Person, noch dazu eine Frau, stellt sich dem Mann in den Weg. Aber hier werden Promis dafür verurteilt, weil sie keine Solidarität mit den Juden zeigen? Abgesehen davon, warum soll man sich mit einer Religion solidarisch erklären, die nicht die eigene ist?

Abgesehen davon gehören Leute, die hier gegen Menschen und Gebäude religiöser Gruppen Gewalt anwenden, hart bestraft, und sofern sie keine deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, sollten diese Leute nach Verbüßung der Strafe des Landes verwiesen werden.

23.10.2023

"Es ist schon erstaunlich, mit welcher Chuzpe hier Solidarität von Promis mit dem Judentum eingefordert wird."

Nicht von irgendwelchen Promis, sondern genau von denjenigen, die sonst "gegen Rechts" und "gegen Rassismus" permanent die Klappe offen haben und aktuell nur peinliches Schweigen zu bieten haben. Besser könnte man denen den Spiegel nicht vorhalten!

23.10.2023

@Richard M.: "Im Übrigen wird von der deutschen Politik alles getan um Juden, Muslime, Migranten und Asylsuchende vor deutschen sowie ausländischen Fanatiker zu schützen."

Achja, tut die deutsche Politik das? Was genau wird unternommen, um die Beeinflussung zahlreicher Muslime durch radikale Imame, die auch noch aus dem Ausland finanziert, dort ausgebildet und zu uns entsandt werden, zu verhindern? Ein Schelm, wer dabei an eine Agenda dieser ausländischen Mächte denkt.

24.10.2023

Nicht überzeugend, wenn man anonym bleibend andere zu öffentlichen Bekenntnissen aufruft.

Raimund Kamm

21.10.2023

"Pogrom-Stimmung" Geht es noch dramatischer?

22.10.2023

Ja. „Pogrom stattgefunden.“

Weit weg davon sind wir nicht mehr. (edit/mod/NUB 7.3/unterlassen Sie bitte persönliche Angriffe)
(edit/NUB 7.2).

Und da ansonsten die Definition des Pogrom besagt, das es der Hetze und gewalttätige Angriffe gegen Leben und Besitz einer religiösen, nationalen oder ethnischen Minderheit bedarf, haben die muslimischen Antisemiten auf Berliner oder Düsseldorfer Straßen den Rest dazu erledigt, dass man völlig zurecht von Pogrom-Stimmung reden muss.

(edit/mod/NUB 7.2/Mäßigen Sie sich bitte!)

22.10.2023

Zweiter Versuch

Um Ihre Frage beantworten zu können, fragen wir uns erst mal, was ein Pogrom ist.

Die Encyclopædia Britannica definiert das so:
„a mob attack, either approved or condoned by authorities, against the persons and property of a religious, racial, or national minority.“

In Deutschland werden Wohnungen von Juden markiert und ein Mob in Berlin, Düsseldorf etc. liefert sich unter Bellen diverser Antisemitischer Hass- und Hetze-Losungen Strassenschlachten mit der Polizei. Jüdische Einrichtungen, wie in Augsburg, werden geschlossen. Jüdische Fahnen können in unserer Stadt unter Publikum gestohlen und verbrannt werden. Eine einzige Frau leistet Widerstand.

(edit/mod/NUB 7.2)
Und noch mal - als Folge eines Genozid an Juden, bei dem so viele Juden an einem Tag ermordet wurden, wie seit Auschwitz nicht mehr, gibt es In Deutschland Demonstrationen für die „Freiheit“ Palästinas. „Frei“ von was?

Ein gewisse Frau Thunberg fordert „Stand with Gaza!“. Nicht mit den Menschen in Gaza, will Frau Thunberg stehen, sondern mit Gaza. Aber Gaza ist die Inkarnationen der Hamas. Frau Thunberg fordert dazu auf, mit der Hamas zu stehen.

Wenn das alles keine Pogrom-Stimmung ist, was fehlt Ihnen dazu noch? Außer nicht nur eine Stimmung, sondern ein abgehaltenes Pogrom?

(edit/mod/NUB 7.3)

23.10.2023

@ Thomas T.

Dann fangen wir mal an was eine Progromstimmung ist. Dazu folgendes:
"In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 brannten Synagogen und weitere jüdische Einrichtungen im gesamten Deutschen Reich. Menschen wurden getötet, gedemütigt, verhaftet, misshandelt und vergewaltigt, Geschäfte und Wohnungen demoliert und zerstört."

23.10.2023

Sehr geehrter Herr Richard M.

Was Sie beschreiben, war ein Pogrom.

Was heute die Juden in Deutschland beschreiben, ist eine gesellschaftliche Stimmung, aus der heraus Pogrome möglich sind.

24.10.2023

@ Thomas T.

"Was heute die Juden in Deutschland beschreiben, ist eine gesellschaftliche Stimmung, aus der heraus Pogrome möglich sind."

Ich weiß nicht ob Sie dies gerne hätten oder nur herbeireden wollen. Jedenfalls gibt es keine allgemeine gesellschaftliche Stimmung aus der heraus Pogrome möglich sind, denn unsere Politik und unsere Gesellschaft wird dies jedenfalls nicht zulassen.
Auch wenn sie fleißig an einer Pogromstimmung gegen Flüchtlinge und Migranten agieren wird auch dies unsere Gesellschaft nicht zulassen.

24.10.2023

VonRichard M. 12:42 Uhr
>>Ich weiß nicht ob Sie dies gerne hätten oder nur herbeireden wollen. Jedenfalls gibt es keine allgemeine gesellschaftliche Stimmung aus der heraus Pogrome möglich sind, denn unsere Politik und unsere Gesellschaft wird dies jedenfalls nicht zulassen. Auch wenn sie fleißig an einer Pogromstimmung gegen Flüchtlinge und Migranten agieren wird auch dies unsere Gesellschaft nicht zulassen.<<

Danke! So ist es. Solange unsere bürgerliche Gesellschaft den Angriffen der Rechtspopulisten und Rechtsextremen standhält, gilt dies.
Ich bin mir sicher, wenn heute in Augsburg die Synagoge angegriffen würde, würden hunderte sich den Angreifern entgegenstellen. Es sei denn, sie hätten Waffen wie der rechte Gewalttäter in Halle. Dann würde jedoch unsere Polizei schnell eingreifen.

Raimund Kamm

24.10.2023

Warum ereiferm sich gerade die Rechten so und entdecken ihre Liebe zum Judentum? Weil sie eine Gelegenheit sehen, den Hass auf den Islam und alle Muslime zu schüren.
Da wird eine Minderheit gegen die andere in Stellung gebracht und gleichzeitig eine Stimmung erzeugt, die die Wut der Mehrheit gegen all diese Minderheiten entfachen soll. So haben es die Nazis gemacht und so versucht es die neue Rechte heute wieder.

21.10.2023

Es darf nicht sein, dass Bürger dieses Landes - egal welcher Religion oder Herkunft - Angst vor Übergriffen oder Stigmatisierung haben müssen. Hier muss schnell und konsequent eingegriffen werden ohne wenn und aber.

21.10.2023

"Pogrom-Stimmung" - geht es eigentlich auch ein bisschen geerdeter?
Sorgen vor Anschlägen - ja, Sorgen über die Akzeptanz der eigenen Lebensweise - ja, Sorgen wegen Religionsausübung und Sicherheit der Einrichtungen - ja, aber Pogrom?! Das ist dann doch wohl noch eine andere Ebene.
Diese unsäglichen Erscheinungen mit Pogrom-Stimmung zu bezeichnen verharmlost das Leid derer , denen bei den Pogromen Leid zugefügt wurde und die ihr Leben verloren. Es ist dem gesellschaftlichen Miteinander nicht zuträglich, die Emotionen derart zu befeuern.

21.10.2023

Noch ist es nur eine "Stimmung" . Warum sie das kleinreden müssen, spricht Bände.

21.10.2023

@Wolfgang S.: Natürlich ist es zur damaligen Reichsprogromnacht noch ein himmelweiter Unterschied. Viele antisemitische Taten der letzten Tage - in Deutschland - gehen aber leider in diese Richtung: Brandanschläge auf Synagogen und jüdische Kindergärten, Wohnhäuser von Juden werden mit dem Davidstern beschmiert, israelische Fahnen in zahlreichen Städten deutschlandweit heruntergerissen.

Mir war immer und ist auch jetzt schleierhaft, warum die linke Community die Augen vor solchen Tatsachen verschließt und sich regelmäßig arabisch-muslimischen Fanatisten anbiedert. Als würde man das klassische (manchmal auch spießige) "Deutschsein" mit allen Mitteln bekämpfen wollen. Eines ist für mich jedenfalls klar: Neben dem Christentum hat das Judentum deutlich mehr Tradition in Deutschland als irgendwelche radikalislamische Ideologien. Friedliche, liberale Moslems sind hier natürlich jedrerzeit gerne willkommen. Warum aber fällt es uns so schwer, diese von den radikalen zu unterscheiden? Wer hört denn genau hin, wo Versöhnung und wo Hass gepredigt wird?

22.10.2023

Michael K.

"Warum aber fällt es uns so schwer, diese von den radikalen zu unterscheiden?"

Man kann nicht in die Köpfe schauen. Ebenso kann man bei den Einheimischen nicht so einfach wissen, wer antisemitisch eingestellt ist und wer nicht. Erinnern Sie sich an Hoyerswerda, als mit einem Mal eine Vielzahl an unbeteiligten deutschen Bürgern klatschend den Nazi Mob unterstützten?
Auch hier gäbe es genug verkappte Klatscher.

22.10.2023

@Andreas B.: Das stimmt, man kann in Köpfe nicht reinschauen. Zumindest den Rädelsführern könnte man aber genauer zuhören: So wie man bei einem Björn Höcke anhand seiner getätigten Aussagen eindeutig antisemitische Denkmuster entlarven kann, so könnte man auch dem ein oder anderen Imam genauer zuhören, ob er gegen Israel geistig brandstiftet oder nicht. Genau hier geht es doch schon los. Die sozialen Medien (die auch strenger reguliert gehören) verstärken das noch.

21.10.2023

(edit/mod/NUB 7.2)
Nehmen wir nur das Video, wo ein Täter bei dem Herunterreißen der israelischen Flagge lacht. Da steigt der eine auf den Mast (edit/mod/NUB 7.2) und reißt die Fahne herrunter. Der andere filmt das Ganze und grinst dann frech in die Kamera. Und alle, bis auf die Frau die eingreift, schauen zu, (edit/mod/NUB 7.2) Nochmals vielen Dank an die Dame, die couragiert eingreift!!!!