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Ausstellung
27.04.2022

Warum das Wirtshaus gerade in Bayern nicht sterben darf

Es mag ein Klischee sein, wie Eduard von Grützner die Atmosphäre eines Münchner Wirtshauses um 1900 dargestellt hat – fest steht: Wirtshäuser sind fester Bestandteil der bayerischen Kultur.
Foto: Maximilian Brückner, Haus der Bayerischen Geschichte

Plus Die Wirtshäuser in Bayern sind auf dem Rückzug. Damit geht weit mehr verloren als ein gemütlicher Platz zum Essen. Eine Schau in Regensburg lädt zum Nachdenken ein.

1878 hat der damals noch recht junge Maler Friedrich August von Kaulbach die gleichaltrige 18-jährige Hilfskellnerin Coletta Möritz gemalt, als eine Art maßkrugkredenzendes Model für ein großes Münchner Schützenfest. Recht rasch wurde aus ihr die Figur der „Schützenliesl“, eine wirkmächtige Darstellerin des Wirtshauswesens schlechthin: die mit allen Brauwassern gewaschene Kellnerin, die zusammen mit Wirt oder Wirtin und den Stammtischgästen die Kernbesatzung eines klassischen Wirtshauses bildete und heute noch bildet. Dieses Personal spielt natürlich eine Rolle in der jetzt beginnenden Ausstellung im Haus der Bayerischen Geschichte (HDBG) in Regensburg, die den Titel „Wirthaussterben? Wirtshausleben!“ trägt und sich ausgiebig der freistaatlichen Gastronomie widmet rund um das zentrale Nahrungsergänzungsmittel bayerischer Gesamtsättigung: das Bier.

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27.04.2022

Entwicklung seit Jahren. Traditionelle Wirtschaften verschwinden; wenn ein Ort Glück hat findet sich noch ein engagierter Italiener oder Grieche, der das Ganze weiter führt. Corona hat hat das noch getoppt. Wenn die Wirtleute das nicht aus eigner Kraft bewirtschaften können, finden sich kaum mehr Arbeitskräfte für die Gastronomie. Folge das Wirtshaus kann nur noch an wenigen Tagen in der Woche aufsperren, was auch der Anfang vom Ende sein kann. Hinzu ständig neue Auflagen für den Betrieb durch die Behörden bis die Leute eben aufgeben , die Hütte abreissen und Wohnblocks entstehen.

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27.04.2022

Mit Schuld sind die zunehmenden Regularien und EU Vorschriften, die dem kleinen Gastwirt auf den Dorf einfach die Möglichkeit nehmen noch halbwegs sinnvoll zu wirtschaften. Freilich kommen noch viele andere Faktoren dazu. Es ist aber traurig zu sehen, daß viele Ortschaften nur noch verwaiste Wirtschaften haben... Gut zu sehen, wenn man viel Überland jenseits der Autobahn fährt.

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27.04.2022

https://www.nd-aktuell.de/artikel/1061141.das-sterben-der-landgasthoefe.html

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