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Traunstein

10.12.2019

Bündelweise falsches Filmgeld an Friedhof gefunden

In der Nähe eines Friedhofs in Traunstein haben Passanten täuschend echt aussehendes Filmgeld gefunden. Die Polizei ermittelt nun, woher der fünfstellige Betrag stammt.

Unweit eines Friedhofs haben Passanten in Traunstein haufenweise täuschend echt aussehendes Filmgeld gefunden. Die Bündel mit unechten 100- und 500-Euro-Scheinen sind äußerlich von echten Banknoten nur schwer zu unterscheiden, tragen aber einen Hinweis ("Prop copy"), dass es sich nicht um echtes Geld handelt.

Wie die Scheine an den Fundort gelangten und ob es um eine Straftat gehe, sei offen, teilte die Polizei mit. Passanten hätten am Dienstag unabhängig voneinander Bündel mit den Scheinen entdeckt, die insgesamt den Nennwert eines mittleren fünfstelligen Betrages hatten.

Landeskriminalamt warnte schon früher vor Filmgeld

Schon im Oktober hatte das Bayerische Landeskriminalamt vor "Movie Money" gewarnt, das immer häufiger zum Bezahlen eingesetzt werde. Das Filmgeld tauche seit Mitte des Jahres in ganz Europa vermehrt auf, hieß es damals beim LKA. In einem Fall wollte ein französisches Brüderpaar in einem Festzelt auf dem Münchner Oktoberfest mit einem "Movie-Zwanziger" bezahlen. Die aufmerksame Bedienung erkannte jedoch die Fälschung und verständigte die Polizei.

Als "Movie Money" werden Banknoten bezeichnet, die für die Unterhaltungsbranche, Filme oder für Zaubershows hergestellt werden. Sie müssen sich in Größe und Farbe von echtem Geld unterscheiden und deutliche Hinweise tragen. Sehen die Scheine echtem Geld zu ähnlich, sind sie illegal. Ihre Verwendung gilt als Geldfälschung, die mit hohen Strafen geahndet wird. (dpa/lby)

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