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Landsberg am Lech
01.08.2019

Hubschrauberpilot mit Laser verletzt: Polizei fahndet nach Täter

Ein bislang Unbekannter soll einen Hubschrauberpiloten am Montagabend bei Winkl (Landkreis Landsberg am Lech) mit einem Laser geblendet haben.
Foto: Peter Steffen, dpa (Symbol)

Bei einem Übungsflug nahe des Fliegerhorstes Lechfeld wurde ein Hubschrauberpilot der Bundeswehr mit einem Laser geblendet. Er erlitt daraufhin Schäden am Auge.

Wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr fahndet die Kripo Fürstenfeldbruck derzeit nach einem Unbekannten, der am Montagabend einen Hubschrauberpiloten mit einem Laser geblendet haben soll. Wie die Polizei mitteilte, überflog der 42 Jahre alte Berufssoldat zwischen 21 und 21.30 Uhr in der Dämmerung die Ortschaft Winkl nahe des Fliegerhorstes Lechfeld. Beim Blick auf die Ortschaft bemerkte er ein grelles, weiß-bläuliches Blitzen. Wenig später bildeten sich laut Polizei ein grauer Fleck in seinem Sichtfeld. Ein Arzt stellte später eine Netzhautablösung bei dem Piloten fest.

Nach Angaben der Polizei geht der 42-jährige Pilot davon aus, dass der Lichtblitz aus einem Laser stammt. Demnach hat eine bislang unbekannte Person diesen vom Boden aus benutzt. Die Polizei ermittelt nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr sowie der gefährlichen Körperverletzung gegen den Unbekannten. Hinweise nimmt die Kripo Fürstenfeldbruck unter der Tel. 08141/6120 entgegen. (ne)

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