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Brand in Industriegebiet Unterschleißheim: Großeinsatz der Feuerwehr mit Warnung für Bevölkerung

Brand in Unterschleißheim

Warn-Apps im Münchner Umland lösen am Samstag Alarm aus – das war der Grund

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    Das Feuer auf dem Industriegelände löste einen Großeinsatz der Feuerwehr aus.
    Das Feuer auf dem Industriegelände löste einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Foto: Ehsan Monajati, dpa

    Im Münchner Umland haben gestern Abend, 9. Mai, unter anderem Nutzer der Apps Katwarn und Nina eine Meldung auf ihr Handy bekommen. Das Landkreisamt München sprach eine Warnung wegen möglichen Rauchniederschlags und Geruchsbelästigung aus. Bürgerinnen und Bürger wurden dazu aufgefordert, die Fenster und Türen möglichst geschlossen zu halten.

    Großeinsatz mit über 150 Einsatzkräften

    Der Grund: Ein Feuer, das auf einem Industriegelände in Unterschleißheim nördlich der Landeshauptstadt ausgebrochen war. In dessen Folge wurde ein Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst, die gegen 20 Uhr alarmiert wurde.

    Auf der Müllverarbeitungsanlage stellte sich heraus, dass die Lage größer war als zunächst angenommen. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtete, stand die Halle, in der unter anderem Sperrmüll lagerte, bereits vollständig in Brand, als die Einsatzkräfte der Feuerwehr ausrückten.

    Insgesamt über 150 Einsatzkräfte waren demnach vor Ort. Wegen der großen Rauchentwicklungen sind gleich mehrere Löschzüge zur Brandstelle ausgerückt, teilte ein Sprecher der Feuerwehr der Abendzeitung München mit. Verletzt wurde niemand.

    Einsatzkräfte öffnen Dach mit Baggern

    Die Einsatzkräfte öffneten das Dach der Halle mithilfe von Baggern, damit der Rauch abziehen konnte und Löscharbeiten von oben zu ermöglichen. Laut Abendzeitung München kam auch ein Löschroboter aus dem Münchner Umland zum Einsatz.

    Brandursache noch nicht bekannt

    Wie es genau zum Brand gekommen ist und wie hoch der entstandene Schaden ist, ist bislang nicht bekannt.

    Im Verlauf des Abends wurden Messungen auf gefährliche Stoffe in der Umgebung durchgeführt, die jedoch keine Hinweise auf eine Gefährdung der Bevölkerung ergaben, sagte ein Sprecher der dpa.

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